21 April 2026, 08:13

Webasto streicht weitere 300 Stellen – Management besonders betroffen

Großes Glasgebäude mit "BMW"-Text, Menschen vor dem Gebäude und einem Baum links.

Webasto streicht weitere 300 Jobs - Webasto streicht weitere 300 Stellen – Management besonders betroffen

Webasto, ein großer Zulieferer bekannt für Schiebe- und Panoramadächer, baut nach einem schwierigen Jahr weitere Stellen ab. Das Unternehmen kämpft mit rückläufigen Umsätzen in China und einer schwachen Nachfrage deutscher Automobilhersteller. Nun sollen bis Ende 2024 zusätzlich 300 Stellen – vor allem im Management – gestrichen werden.

Die Probleme begannen 2023, als Webasto ein Rettungspaket in Höhe von zwei Milliarden Euro mit Banken und Autoherstellern aushandelte. Trotz dieser finanziellen Spritze kündigte das Unternehmen Anfang dieses Jahres bereits den Abbau von 650 Arbeitsplätzen in Deutschland an. Die jüngste Kürzungswelle treibt die Gesamtzahl noch weiter in die Höhe.

Zu Beginn des Jahres 2024 hatte Webasto seine verlustreiche Sparten für E-Auto-Ladestationen verkauft. Der Schritt sollte die Geschäftsabläufe straffen, doch der finanzielle Druck blieb bestehen. Die neuesten Stellenstreichungen treffen vor allem den Hauptsitz in Stockdorf bei München und den nahegelegenen Standort Gilching besonders hart.

Betroffenen Mitarbeitenden wurde ein Wechsel in eine eigens gegründete Gesellschaft angeboten, die den Übergang begleiten soll. Bis Ende 2024 wird die globale Belegschaft von Webasto noch rund 15.300 Beschäftigte umfassen.

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Die jüngsten Entlassungen sind Teil eines branchenweiten Abschwungs in der Automobilindustrie, bei dem Zehntausende Arbeitsplätze gestrichen wurden. Webastos Umstrukturierung spiegelt die anhaltenden Herausforderungen wider – von schwächeren Absatzzahlen in China bis hin zu sich wandelnden Marktbedürfnissen. Das Unternehmen konzentriert sich weiterhin auf seine Kernprodukte, um die finanzielle Erholung zu meistern.

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