14 April 2026, 14:18

Webasto rettet sich mit Milliardenpaket – doch 1.000 Jobs fallen weg

Papierdiagramm eines DSSRG-Bergungsfahrzeugs mit beschrifteten Komponenten wie einem Kraftstofftank, Kraftstofffilter und Bedienfeld, begleitet von erklärendem Text.

Rettungsplan für Webasto besiegelt - Webasto rettet sich mit Milliardenpaket – doch 1.000 Jobs fallen weg

Webasto sichert Zukunft bis 2028 mit Rettungspaket

Der Zulieferer Webasto hat ein Rettungspaket finalisiert, um seine finanzielle Zukunft bis 2028 abzusichern. Die Vereinbarung umfasst die Verlängerung bestehender Kredite sowie neue Kreditlinien, die von großen Automobilherstellern unterstützt werden. Das Unternehmen strebt an, bis 2027 wieder profitabel zu arbeiten – nach umfangreichen Kostensenkungen und einer Umstrukturierung der Geschäftsbereiche.

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Im Rahmen der Restrukturierung werden in Deutschland 1.000 Arbeitsplätze abgebaut, weitere Kürzungen sind hier jedoch nicht geplant. Der Hauptstandort in Stockdorf bei München bleibt erhalten. Im Ausland sind jedoch zusätzliche Stellenstreichungen als Teil der Sparmaßnahmen zu erwarten. Weltweit beschäftigt Webasto derzeit 15.300 Mitarbeiter.

Die Eigentümerfamilien des Unternehmens werden im Zuge der Veränderungen einen Großteil ihrer Anteile auf einen Treuhänder übertragen. Zudem rechnet Webasto damit, dass Kunden durch höhere Preise bis 2028 einen Beitrag in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro leisten werden. Zusammen mit den Personalabbaumaßnahmen sollen so jährlich 150 Millionen Euro eingespart werden.

Trotz aktueller Verluste plant Webasto, 2026 die Gewinnschwelle zu erreichen und im Folgejahr wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Die Umstrukturierung soll bis 2028 abgeschlossen sein, mit dem Ziel, die finanzielle Lage des Unternehmens nachhaltig zu stabilisieren.

Das Rettungspaket umfasst verlängerte Kredite in Höhe von 1,2 Milliarden Euro sowie 200 Millionen Euro an neuen Kreditlinien. Mit der Unterstützung der Automobilhersteller setzt Webasto nun seine Turnaround-Strategie um. Die Zukunft des Unternehmens hängt davon ab, die geplanten Kostensenkungen und Profitabilitätsziele bis Ende des Jahrzehnts zu erreichen.

Quelle