28 March 2026, 16:11

Warum Uli Hoeneß mehr Ex-Spieler in der Führung des FC Bayern sehen will

Schwarzes und weißes Foto eines Mannes in einer Jacke, der vor gestapelten Holzplanken steht, der angeblich ein legendärer deutscher Fußballspieler ist.

Warum Uli Hoeneß mehr Ex-Spieler in der Führung des FC Bayern sehen will

FC Bayern München wird derzeit von Jan-Christian Dreesen geführt, einem Karrierebanker, der für seine starke Leistung als Vorstandsvorsitzender gelobt wird. Doch der frühere Clubpräsident Uli Hoeneß ist überzeugt, dass mehr Ex-Spieler Führungsverantwortung übernehmen sollten. Er argumentiert, dass die heutige finanzielle Absicherung für ehemalige Fußballer deren Bereitschaft mindern könnte, nach dem Karriereende weiter zu arbeiten.

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Jahrzehntelang prägten Clublegenden wie Franz Beckenbauer, Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge den Erfolg des FC Bayern. Doch heute besetzt kein ehemaliger Spieler mehr eine Spitzenposition beim Verein. Oliver Kahns kurze Amtszeit als Vorstandschef endete nach weniger als zwei Jahren wegen interner Konflikte.

Hoeneß vermutet, dass der hohe Lebensstandard und die finanzielle Stabilität in Deutschland den Ehrgeiz dämpfen könnten. Seit den 1970er-Jahren hätten steigende Ablösesummen, TV-Gelder und bessere Finanzberatung den Wohlstand von Ex-Spielern deutlich verbessert. Dennoch führen falsche Geldanlagen manche nach der Karriere in die Pleite.

Versuche, ehemalige Stars zurückzuholen, stießen kürzlich auf Widerstand. Bastian Schweinsteiger soll eine Position abgelehnt haben, nachdem er gefragt hatte, ob tägliche Anwesenheit Pflicht sei. Thomas Müller wurde ein einjähriges globales Studienprogramm vor einem Einstieg ins Management angeboten – seine Antwort: "Noch nicht."

Vorerst bleibt Dreesen an der Spitze, während Hoeneß weiterhin für mehr Ex-Spieler in Führungsrollen wirbt. Die künftige Struktur des Clubs könnte davon abhängen, ob ehemalige Stars einen Mehrwert darin sehen, zurückzukehren. Für viele scheint die finanzielle Unabhängigkeit attraktiver als die Verantwortung im Vorstand.

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