09 May 2026, 02:13

Verdi-Chef Werneke droht mit Protesten gegen Sozialkürzungen und Angriff auf Arbeitnehmerrechte

Plakat mit fetter schwarzer Schrift "Trickle-Down Economics Doesn't Work" auf weißem Hintergrund, eingerahmt von einem dünnen schwarzen Rand, begleitet von einem Zitat des Präsidenten Biden.

Verdi-Chef Werneke droht mit Protesten gegen Sozialkürzungen und Angriff auf Arbeitnehmerrechte

Verdi-Chef Frank Werneke kündigt Proteste gegen Kürzungen im Sozialbereich an

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Der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Frank Werneke, hat Pläne für Demonstrationen gegen Einschnitte bei Sozialleistungen bekannt gegeben. Er warf den Arbeitgeberverbänden vor, zentrale Schutzmechanismen wie Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Arbeitsplatzsicherheit und Arbeitnehmerrechte gezielt anzugreifen. Seine Kritik richtet sich auch gegen Politiker, die diese Veränderungen aus wirtschaftlichen Gründen unterstützen würden.

Werneke nannte dabei namentlich Friedrich Merz, Katherina Reiche, Carsten Linnemann und Jens Spahn als Vertreter, die sich für Kürzungen im Sozialbereich und beim Arbeitnehmerschutz einsetzten. Solche Einschnitte würden nicht die Wirtschaft stärken, sondern in eine „Sackgasse“ führen, argumentierte er.

Die Gewerkschaft Verdi, Teil eines Bündnisses aus Gewerkschaften und Sozialverbänden mit rund 20 Millionen Mitgliedern, bereitet weitere Aktionen vor. Werneke kündigte an, in den kommenden Wochen Details zu Protesten gegen die geplanten Gesundheitsreformen zu veröffentlichen.

Trotz seiner scharfen Kritik erkannte er auch positive Schritte der Regierung an, darunter einen Sonderfonds in Höhe von 500 Milliarden Euro, das Tariftreuegesetz des Bundes sowie die Rentenstabilität bis 2031.

Wernekes Kampagne konzentriert sich auf die Verteidigung von Arbeitnehmerrechten und sozialer Sicherheit. Seine Gewerkschaft plant Kundgebungen und weiteren Widerstand gegen die vorgeschlagenen Reformen. Der Konflikt verdeutlicht die Spannungen zwischen wirtschaftlichen Erholungsplänen und dem Schutz sozialer Leistungen.

Quelle