USA weisen Vorwürfe der Einmischung in Europas Politik zurück – doch was steckt dahinter?
Jonas SeifertUSA weisen Vorwürfe der Einmischung in Europas Politik zurück – doch was steckt dahinter?
Ein hochrangiger Beamter des US-Außenministeriums hat Vorwürfe zurückgewiesen, die USA würden sich in die europäische Politik einmischen. Die Äußerungen erfolgten nach einem Treffen mit einem Sprecher der deutschen Rechtspopulisten von der AfD und nährten Spekulationen über die Haltung Washingtons gegenüber dem Aufstieg rechtspopulistischer Bewegungen in Europa.
Der Vertreter der USA führte zudem Gespräche mit Regierungsvertretern aus Großbritannien und Frankreich, was auf eine breitere diplomatische Initiative auf dem Kontinent hindeutet.
Der US-Beamte wies Berichte zurück, wonach die USA rechtspopulistische Gruppen in Europa finanzieren würden. Bisher gibt es keine Belege für direkte finanzielle Unterstützung durch die Regierung unter Donald Trump an politische Akteure in Europa. Stattdessen beschreiben Insider eine umfassendere Strategie – intern als "umgekehrter Marshallplan" bezeichnet –, die europäische Verbündete dazu drängen soll, ihre Verteidigungsausgaben zu erhöhen und Investitionen in die USA zu verlagern.
Der Vertreter betonte, Washington beeinflusse keine Wahlergebnisse in Europa. Zwar bewerte die USA ihre Partner nach deren Politik, stehe aber grundsätzlich jeder gewählten Regierung zur Zusammenarbeit bereit. Die Aussagen schienen darauf abzielen, die Spannungen zwischen der Trump-Administration und den europäischen Partnern zu entschärfen.
Diese versöhnliche Haltung steht im Kontrast zu früheren kontroversen Äußerungen des Beamten in sozialen Medien, in denen er zu Themen wie Migration und Internetregulierung Stellung bezog und damit Kritik auf sich zog. Trotz Differenzen mit rechtspopulistischen Kräften in Europa teilt das Weiße Haus jedoch die Sorgen über Herausforderungen wie KI-generierte Deepfakes und sexuelle Ausbeutung im Netz.
Die USA haben ihre Position der Nichteinmischung in europäische Wahlen bekräftigt. Die diplomatischen Gespräche mit sowohl etablierten Regierungen als auch rechtspopulistischen Vertretern deuten auf einen Balanceakt hin. Der Fokus liegt indes auf Verteidigungsausgaben und technologischen Herausforderungen – nicht auf direkter politischer Unterstützung.
New report contradicts US official's denial of far-right funding in Europe
The Financial Times has revealed a specific US funding initiative underpinning the recent denial. Key details include:
- Under Secretary Sarah Rogers allegedly met with right-wing think tanks in December 2025, offering support for 'American values'
- Funding targets the UK's Online Safety Act and EU's Digital Services Act
- The initiative coincides with the 250th anniversary of US independence celebrations






