TUM triumphiert beim größten autonomen Rennen der Welt in Abu Dhabi
Die Technische Universität München (TUM) hat den Sieg in der Abu Dhabi Autonomous Racing League (A2RL), dem größten autonomen Rennen der Welt mit mehreren Fahrzeugen, errungen. Ihr KI-gesteuertes Fahrzeug mit dem Namen Hailey setzte sich auf dem Yas Marina Circuit gegen zehn internationale Teams durch und sicherte sich in einem hart umkämpften 20-Runden-Finale den Sieg.
Das Event, das mit einem Preisgeld von 2,25 Millionen US-Dollar dotiert war, zog elf Teams aus vier Nationen an, die auf derselben Strecke wie die Formel 1 gegeneinander antraten. Das Rennteam der TUM ging als Favorit ins Rennen und dominierte die Qualifikationsrunden, um sich die Pole-Position zu sichern. Ihr Erfolg basierte auf einer interdisziplinären Zusammenarbeit aus den Bereichen Fahrzeugtechnik, Regelungstechnik und autonome Fahrzeughysteme.
Das Finale begann mit einem erbitterten Duell. Das italienische Team Unimore übernahm in der zweiten Runde die Führung und lieferte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit der TUM. Doch Unimores Herausforderung endete jäh, als der Konkurrent Constructor während eines Überholversuchs mit ihnen kollidierte. Der Vorfall ermöglichte es der TUM, sich an die Spitze zu setzen und die Kontrolle zu behalten.
Nach dem Gewinn der Meisterschaft stand Hailey vor einer weiteren Herausforderung: einem fliegenden Start gegen den ehemaligen Formel-1-Fahrer Daniil Kwjat. Trotz eines Zehn-Sekunden-Vorsprungs für das autonome Fahrzeug fuhr Kwjat die schnellste Runde in 57,57 Sekunden. Hailey folgte dichtauf mit einer Rundenzeit von 59,15 Sekunden – eine bemerkenswerte Steigerung gegenüber der früheren Leistung in Japan.
Im Finale setzte sich die TUM gegen fünf weitere Teams durch und sicherte sich den ersten Platz, womit sie ihre Führungsrolle in der Technologie des autonomen Rennsports unterstrich. Der Sieg unterstreicht die Expertise der TUM in den Bereichen KI-gestütztes Rennen und Entwicklung autonomer Fahrzeuge. Hailey zeigte durchgehend hohe Geschwindigkeit und Anpassungsfähigkeit – selbst im direkten Vergleich mit einem Profifahrer. Das Team nimmt nun einen Anteil des Preisgelds von 2,25 Millionen US-Dollar sowie den Titel als Sieger der A2RL mit nach Hause.






