04 May 2026, 14:18

Traditionsbetrieb Riegelein schließt 2026 seinen Standort in Cadolzburg

Schwarzes und weißes Foto einer Fabrik mit Arbeitern, die Maschinen bedienen, umgeben von Metallstangen und -pfählen, beschriftet mit "Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik in Deutschland"

Traditionsbetrieb Riegelein schließt 2026 seinen Standort in Cadolzburg

Riegelein, ein traditionsreicher Hersteller in Cadolzburg, wird bis April 2026 seinen Produktionsstandort schließen. Die Entscheidung folgt auf Jahre rückläufiger Umsätze und steigender Kosten, die die Gubor Group zwingen, ihre Geschäftsaktivitäten anzupassen. Das 1953 gegründete Unternehmen kämpft seit Langem mit sinkenden Aufträgen sowie gestiegenen Ausgaben für Rohstoffe und Energie.

Die Niederlage am Standort Cadolzburg dauert bereits seit vier Jahren an. Höhere Material- und Energiekosten in Kombination mit starkem internationalem Wettbewerb machten es zunehmend schwierig, wettbewerbsfähige Preise zu halten. Da Kunden Preiserhöhungen nicht akzeptierten, gingen die Bestellungen zurück – die Umsätze sanken stetig.

Eine Erholung des Marktes ist nicht in Sicht, weshalb die Gubor Group nun ihre Produktion umstrukturiert. Bis Ende April 2026 wird die Fertigung in Cadolzburg vollständig eingestellt. Das Unternehmen plant, die Produktion an andere Standorte zu verlagern, darunter Werke in Polen.

Die Schließung markiert das Ende einer Ära für Riegelein, das seit über 70 Jahren in Cadolzburg ansässig ist. Trotz Bemühungen, den Betrieb zu stabilisieren, machte der anhaltende Nachfragerückgang den Standort unwirtschaftlich.

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Mit der Stilllegung wird die Produktion in kostengünstigere Standorte verlegt. Betroffen von der Veränderung sind Mitarbeiter sowie lokale Zulieferer. Die Gubor Group bestätigte, dass es derzeit keine konkreten Pläne für eine Nachnutzung des Cadolburger Standorts gibt.

Quelle