Theater Regensburg feiert Rekordauslastung vor historischem Wandel zum Staatstheater
Jonas SeifertTheater Regensburg feiert Rekordauslastung vor historischem Wandel zum Staatstheater
Theater Regensburg verzeichnet Rekordzuspruch mit einer Auslastung von über 90 Prozent. Diese Spielzeit markiert die letzte als städtisches Theater, bevor es zum kleinsten Staatstheater Bayerns wird. Der Wandel vollzieht sich zu einem Zeitpunkt, an dem sowohl die künstlerische als auch die kaufmännische Leitung ihre Verträge um weitere fünf Jahre verlängert haben.
Die Verträge von Intendant Sebastian Ritschel und kaufmännischem Direktor Dr. Matthias Schloderer wurden nach einer einstimmigen Entscheidung des Verwaltungsrats erneuert. Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer unterzeichnete die Vereinbarungen kurz darauf und äußerte sich zufrieden über die fortschreitende Zusammenarbeit. Ritschel bedankte sich beim Rat für das Vertrauen in seine künstlerische Ausrichtung, während Schloderer die Vorfreude auf die bevorstehende Umwandlung des Theaters betonte.
Das Theater Regensburg hat sich mit einem vielfältigen Programm einen Namen gemacht – von Uraufführungen und deutschsprachigen Erstaufführungen bis hin zu frischen Interpretationen klassischer Werke. Nachhaltigkeit bleibt in allen Bereichen, von der Produktion bis zur Zuschauerbindung, ein zentrales Anliegen. Zudem legt das Haus großen Wert auf Barrierefreiheit und sorgt dafür, dass sein Angebot für alle zugänglich und einladend bleibt.
Mit der laufenden letzten Spielzeit unter städtischer Trägerschaft zieht das Theater weiterhin fast ausverkaufte Häuser an. Der Wechsel zum Staatstheater wird seine Position als kultureller Leitstern der Region weiter festigen.
Die verlängerten Verträge geben dem Theater Regensburg Stabilität für das neue Kapitel. Die Schwerpunkte Nachhaltigkeit, Inklusion und künstlerische Vielfalt werden auch künftig als kleinstes Staatstheater Bayerns prägend sein. Das Publikum darf sich auf gewohnt hohe Standards freuen, während sich das Haus unter der verlängerten Führung weiterentwickelt.






