16 April 2026, 20:14

Systemgastronomie fordert Steuersenkungen und weniger Bürokratie von neuer Regierung

Offenes Buch mit handgeschriebenem Text auf altem Papier, das Wasserzeichen aufweist, wahrscheinlich ein Dokument aus der Bundesrepublik Deutschland.

Systemgastronomie fordert Steuersenkungen und weniger Bürokratie von neuer Regierung

Bundesverband Systemgastronomie (BdS) legt Forderungen an neue Bundesregierung vor

Der Bundesverband Systemgastronomie (BdS) hat zentrale Forderungen an die neue Bundesregierung formuliert. Die Branchenvertretung setzt sich für Steuersenkungen, fairere Regulierungen und eine stärkere Rolle bei Lohnverhandlungen ein. Nach Angaben des BdS könnten diese Maßnahmen helfen, sich von einem Jahr mit hohen Verlusten zu erholen.

Für Presseanfragen steht Sabine Jürgens unter +49 171 89 79 391 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.

Der BdS fordert eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf Lebensmittel auf 7 %, um die finanzielle Belastung der Branche zu verringern. Der Verband argumentiert, dass niedrigere Steuern Wachstum und Stabilität fördern würden. Gleichzeitig lehnt er neue kommunale Verpackungssteuern ab und warnt vor zusätzlichen Kosten für die Unternehmen.

Darüber hinaus drängt der Verband die Regierung, die Fachkräftezuwanderung zu beschleunigen und zu digitalisieren. Schnellere Bearbeitungszeiten für Visa und Arbeitserlaubnisse, so die Begründung, könnten den Arbeitskräftemangel lindern. Ein weiteres zentrales Anliegen ist die Einführung einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit, die nach Ansicht des BdS in den Koalitionsvertrag aufgenommen werden sollte.

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BdS-Geschäftsführer Markus Suchert betonte die schwierige Lage der Branche und verwies auf einen Rückgang von 170 Millionen Kundebesuchen im vergangenen Jahr. Die wirtschaftlichen Herausforderungen hätten die Systemgastronomie besonders hart getroffen. Der Verband besteht darauf, dass Lohnentscheidungen in den Händen von Arbeitgebern und Gewerkschaften bleiben sollten – und nicht von der Politik gesteuert werden.

Obwohl der BdS Pläne zur Bürokratieabbau begrüßt, positioniert er sich als dialogbereiter Partner. Der Verband ist überzeugt, dass faire Steuerpolitik und stabile Regulierungen das Vertrauen in die Branche wiederherstellen könnten.

Die Vorschläge des BdS zielen darauf ab, eine Branche zu stabilisieren, die noch unter dem Einbruch des Vorjahres leidet. Ein Mehrwertsteuersatz von 7 %, vereinfachte Zuwanderung für Fachkräfte und der Verzicht auf zusätzliche Verpackungssteuern bilden den Kern der Forderungen. Nun wartet der Verband auf die Reaktion der Regierung auf seine Empfehlungen.

Quelle