Susanne Hoyer wird erste Landrätin in Freising – ein historischer Machtwechsel
Kuno GeislerSusanne Hoyer wird erste Landrätin in Freising – ein historischer Machtwechsel
Susanne Hoyer hat in Freising Geschichte geschrieben: Sie ist die erste Frau an der Spitze des Landkreises – und setzt damit zugleich ein Novum, da erstmals ein amtierender Landrat in der Region abgewählt wurde. Mit einem deutlichen Sieg in der Stichwahl gegen Helmut Petz erhielt sie ein klares Mandat der Wählerinnen und Wähler.
Die CSU-Politikerin setzte sich mit 54,4 Prozent der Stimmen durch. Erste Hochrechnungen aus kleineren Gemeinden zeigten sogar Werte um 60 Prozent für Hoyer, und im Laufe des Abends baute sie ihren Vorsprung konsequent auf rund zehn Punkte aus. Die Wahlbeteiligung lag bei 46,9 Prozent – ein Zeichen für eine solide Mobilisierung der Bürgerschaft.
Als Kreistagsmitglied hatte sich Hoyer besonders für eine nachhaltige Verkehrswende eingesetzt, etwa durch den Ausbau von Radwegen und den ÖPNV. Zudem kämpfte sie für den Erhalt lokaler Grünflächen und trieb die Modernisierung der Verwaltung durch Digitalisierungsprojekte voran. Bereits in ihrer früheren Laufbahn förderte sie die regionale Wirtschaftsentwicklung und bildungspolitische Kooperationen.
Ihr Kontrahent Helmut Petz von den Freien Wählern (FW) erkannte das Ergebnis an und betonte den Respekt vor dem demokratischen Prozess. Hoyers Amtseinführung als neue Landrätin ist für den 2. Mai vorgesehen.
Die Wahl markiert einen Führungswechsel in Freising. Hoyers Schwerpunkte in den Bereichen Mobilität, Grünflächen und Digitalisierung werden künftig die Entwicklung des Landkreises prägen. Offiziell beginnt ihre Amtszeit Anfang Mai – nach einem klaren Votum der Bevölkerung für Veränderung.






