Stefan Horngacher verlässt den DSV – das Ende einer erfolgreichen Ära
Kuno GeislerStefan Horngacher verlässt den DSV – das Ende einer erfolgreichen Ära
Stefan Horngacher tritt nach der Saison 2025/26 als Bundestrainer des Deutschen Skiverbands (DSV) zurück. Sein Abschied im März markiert das Ende einer siebenjährigen Ära und zwingt das Team, nach einem neuen Chefcoach Ausschau zu halten. Die Ankündigung löste bereits Reaktionen bei Athlet:innen und Funktionär:innen aus.
Horngacher hatte 2019 die Leitung des DSV von Werner Schuster übernommen. Zuvor hatte er die polnische Nationalmannschaft trainiert und selbst eine erfolgreiche Karriere als Skispringer absolviert – mit Weltmeistertiteln als aktiver Sportler. Unter seiner Führung feierte der DSV bedeutende Erfolge, darunter Team-Gold bei der WM 2021 und Karl Geigers Einzelsieg bei der Skiflug-WM 2020.
Die Nachricht über seinen Rückzug kam für manche überraschend. Philipp Raimund gab zu, von der Entscheidung "schockiert" zu sein, während Geiger die enorme Belastung der Position betonte. Nun beginnt die Suche nach einem Nachfolger – als mögliche Kandidaten gelten unter anderem Thomas Thurnbichler und Ronny Hornschuh.
Horngachers letzte Saison endet im März und schließt damit ein prägendes Kapitel des deutschen Skisprungs ab. Der DSV steht vor der Herausforderung, eine Position neu zu besetzen, die maßgeblich für die jüngsten Erfolge des Teams verantwortlich war.
Bis zum Start der nächsten Saison muss ein Nachfolger gefunden werden. Horngachers Abschied folgt auf eine Phase mit starken Leistungen – die Latte für seinen Nachfolger liegt hoch. Der neue Trainer übernimmt ein Team, das unter seiner Führung konsequent an der Weltspitze mithalten konnte.






