Simon Ammanns Olympiatraum hängt am seidenen Faden – wer bleibt im Schweizer Team?
Kuno GeislerSimon Ammanns Olympiatraum hängt am seidenen Faden – wer bleibt im Schweizer Team?
Vierfacher Olympiasieger im Skispringen Simon Ammann steht vor ungewisser Zukunft im Schweizer Weltcup-Team
Mit nur vier verfügbaren Plätzen und sieben Athleten im Rennen ist der Konkurrenzkampf hart. Die Trainer werden ihre endgültige Entscheidung bis Ende der Woche nach einem Trainingslager in Oberstdorf treffen.
Ammann, mittlerweile 42 Jahre alt, kämpft um eine letzte Olympiateilnahme. Doch der Weg ist steinig: Die Schweiz wird voraussichtlich nur drei Quotenplätze für die Winterspiele erhalten. Um sich zu qualifizieren, müssen die Sportler entweder in den Top 15 des Weltcups landen oder zweimal unter den besten 25 platziert sein.
Der Druck hat sich nach den jüngsten Leistungen erhöht. Juri Kesseli überflügelte Ammann in Hinzenbach, während Sandro Hauswirth in Klingenthal den Sieg holte. Die jungen Herausforderer stellen nun den Platz des Veteranen im Team infrage.
Bisher hat nur Gregor Deschwanden seinen Startplatz sicher. Cheftrainer Martin Künzle bezeichnete den Auswahlprozess als "brutal eng" und betonte die starke Konkurrenz im Kader. Die endgültige Aufstellung wird nach Abschluss des Oberstdorfer Trainingslagers bekannt gegeben.
Die anstehende Entscheidung wird zeigen, ob Ammann die Chance auf seine sechste Olympiateilnahme erhält. Bei strengen Qualifikationsregeln und begrenzten Plätzen hängt das Ergebnis von der Einschätzung der Trainer ab – die Bekanntgabe steht in den kommenden Tagen bevor.






