Sabina K. bekommt Festanstellung – wie Landshut Inklusion im Job lebt
Kuno GeislerSabina K. bekommt Festanstellung – wie Landshut Inklusion im Job lebt
Sabina K. hat nach zwei Jahren befristeter Beschäftigung eine Festanstellung in einer Landshuter Kindertagesstätte erhalten. Möglich wurde dies durch die inklusive Einstellungspolitik der Stadt – trotz ihrer schweren Behinderung. Ihre Arbeit in der Einrichtung in der Ingbert-Naab-Straße ist längst ein fester und geschätzter Bestandteil des Teamalltags geworden.
Vor zwei Jahren begann Sabina K. ihre Tätigkeit bei der Stadt Landshut mit einem zeitlich begrenzten Vertrag. Durch die Zusammenarbeit verschiedener Behörden entstand ihre Stelle, die es ihr ermöglicht, trotz ihrer Einschränkungen sinnvoll mitzuwirken. Kürzlich wurde ihr Vertrag entfristet – ihr erster dauerhafter Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.
Jeden Morgen beginnt sie damit, den Geschirrspüler auszuräumen und die Tische für das Mittagessen der Kinder vorzubereiten. Zwar fallen ihr manche Aufgaben allein schwer, doch ihre Kolleginnen und Kollegen beschreiben sie als unverzichtbare und bereichernde Teammitglied. Die Stadt zeigt damit beispielhaft, wie Inklusion im Berufsleben gelingen kann.
Um solche Initiativen weiter zu fördern, veranstaltet Landshut am 17. Mai 2025 im Ergolder Rathaus erstmals eine inklusive Jobmesse.
Sabina K.s Festanstellung unterstreicht ihre wichtige Rolle im Kita-Alltag. Das Landshuter Modell der inklusiven Beschäftigung wird kontinuierlich ausgebaut – mit Veranstaltungen wie der Jobmesse 2025 sollen weitere Chancen entstehen. Ihr Beispiel beweist, wie maßgeschneiderte Unterstützung langfristige Beschäftigungsperspektiven für Menschen mit Behinderung schaffen kann.






