Rote Karte für Luis Díaz: Bayern München droht überraschende UEFA-Sperre vor Arsenal-Duell
Jonas SeifertRote Karte für Luis Díaz: Bayern München droht überraschende UEFA-Sperre vor Arsenal-Duell
Bayern Münchens Flügelspieler Luis Díaz droht nach seiner Roten Karte im 2:1-Champions-League-Sieg gegen Paris Saint-Germain eine überraschende Sperre. Der Kolumbianer war nach einem gefährlichen Foul an Achraf Hakimi des Feldes verwiesen worden – eine Entscheidung, die nun die kommenden Spiele seines Teams infrage stellt. Die UEFA-Entscheidung sorgt für Verwirrung und könnte einen Einspruch des Vereins nach sich ziehen.
Der Vorfall ereignete sich in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, als Díaz von hinten in Hakimi grätschte und ihn mit einem rücksichtslosen Tackling zu Fall brachte. Der Schiedsrichter zeigte zunächst Gelb, stufte die Strafe nach Sichtung der Bilder jedoch auf Rot hoch. Hakimi zog sich dabei eine schwere Bänderdehnung im linken Knöchel zu und wird mehrere Wochen ausfallen.
Bayern-Trainer Vincent Kompany hatte zunächst angedeutet, Díaz werde mit einer einspieligen Sperre davonkommen und damit für den Rest der Gruppenphase verfügbar bleiben. Doch die UEFA verkündete später eine längere Strafe als erwartet – im Widerspruch zu Kompany's früherer Aussage. Sollte sich die Prognose des Trainers als falsch erweisen, würde Díaz das entscheidende Duell am kommenden Mittwoch gegen den FC Arsenal verpassen.
Sein Fehlen wäre ein herber Rückschlag für die Münchner, ist Díaz doch eine Schlüsselfigur in ihrer Champions-League-Kampagne. Kompany hatte sogar angedeutet, der Flügelspieler werde eine zentrale Rolle im Bundesliga-Spiel am Samstag gegen den SC Freiburg einnehmen. Nun bereitet der Verein Berichten zufolge einen Einspruch gegen die UEFA-Entscheidung vor, in der Hoffnung, die Sperre zu verkürzen.
Hakimis Verletzung und Díaz' Sperre erschweren die Situation für beide Klubs. Während die Bayern ihren Protest vorbereiten, müssen sie gleichzeitig ohne einen ihrer Leistungsträger in wichtige Partien gehen. Ein erfolgreicher Einspruch könnte Díaz' Rückkehr beschleunigen und die Belastung für den ohnehin schon dünn besetzten Kader verringern.






