17 April 2026, 18:14

Rassistische Beleidigungen und Hitlergruß überschatten Drittligaspiel in München

Eine Gruppe von Menschen mit Masken, die eine Straße entlang marschieren und ein Banner halten, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden und Bäumen im Hintergrund und einem Uhrenturm unter einem klaren blauen Himmel.

Polizei untersucht nach 'Löwen'-Spiel-Rassismus-Skandal - Rassistische Beleidigungen und Hitlergruß überschatten Drittligaspiel in München

Drittligaspiel zwischen TSV 1860 München und Energie Cottbus von zwei Vorfällen überschattet

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Das Drittliga-Duell zwischen TSV 1860 München und Energie Cottbus wurde von zwei getrennten Vorfällen von Fehlverhalten im Publikum getrübt. Die Partie musste vorübergehend unterbrochen werden, nachdem ein Spieler rassistischen Beleidigungen aus den Zuschauerreihen ausgesetzt war. Die Polizei griff später in beiden Fällen ein und leitete Ermittlungen gegen zwei Zuschauer ein.

Beim ersten Vorfall wurde Justin Butler von TSV 1860 München mit rassistischen Beschimpfungen angegriffen. Schiedsrichter Konrad Oldhafer unterbrach das Spiel daraufhin für etwa zehn Minuten. Butler bezeichnete die Erfahrung später als "eine Enttäuschung, die nicht leicht zu verarbeiten ist" und nannte es "alarmierend", dass solche Vorfälle weiterhin vorkämen.

Etwa 20 Minuten später kam es zu einer zweiten Störung, als ein Zuschauer angeblich den Hitlergruß zeigte. Die Polizei entfernte die Person aus dem Stadion und nahm die Ermittlungen auf.

Bereits zuvor war ein 36-jähriger Mann aus Landshut des Platzes verwiesen worden. Die Behörden nahmen ihn in Gewahrsam, nachdem er andere angeblich beleidigt hatte – sein Blutalkoholspiegel lag bei 1,4 Promille. Die Polizei bestätigte, dass beide Vorfälle weiter untersucht werden.

Nach den Unterbrechungen wurde das Spiel fortgesetzt, doch die Ereignisse werfen Fragen zum Verhalten der Zuschauer auf. Die Ermittlungen wegen der rassistischen Beleidigungen und des Hitlergrußes laufen noch. Der Verein und die Behörden haben bisher keine weiteren Maßnahmen angekündigt.

Quelle