ProSiebenSat.1 setzt auf Bert Habets bis 2028 – Strategie der Fokussierung zahlt sich aus
Bert BiggenProSiebenSat.1 setzt auf Bert Habets bis 2028 – Strategie der Fokussierung zahlt sich aus
ProSiebenSat.1 verlängert Vertrag von Vorstandschef Bert Habets um drei Jahre – Führung bis Oktober 2028 gesichert
Die Verlängerung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das Unternehmen seine Umwandlung in ein fokussiertes Unterhaltungsunternehmen konsequent vorantreibt. Branchenexperten werten die Vertragsverlängerung als klares Bekenntnis zu Habets’ strategischer Ausrichtung.
Habets übernahm 2022 die Führung bei ProSiebenSat.1 und lenkte das Unternehmen seither mit einem stärkeren Fokus auf Unterhaltung. Seitdem hat er den Verkauf von Beteiligungen an nicht zum Kerngeschäft gehörenden Assets wie Verivox, Urban Sports Club und About You vorangetrieben. Diese Desinvestitionen haben die Geschäftsaktivitäten gestrafft und die Position der Gruppe im Bereich digitaler und klassischer Unterhaltung gefestigt.
Aktuell läuft ein umfassendes Sparprogramm, das bis 2026 Einsparungen von über 100 Millionen Euro erzielen soll. Dazu gehören Personalabbau und die Reduzierung der Betriebskosten. Gleichzeitig wächst das internationale Interesse am Unternehmen: Die italienische Mediengruppe Media for Europa (MFE) hat ein Übernahmeangebot vorgelegt – ein Zeichen des Vertrauens in die strategische Neuausrichtung von ProSiebenSat.1 unter Habets’ Führung.
Habets selbst bezeichnet seine verlängerte Amtszeit als Chance, zentrale Projekte weiter voranzutreiben. Sein Fokus liegt darauf, den Einfluss des Unternehmens in der DACH-Region – Deutschland, Österreich und der Schweiz – auszubauen und dessen Position als führender Anbieter digitaler Unterhaltung zu stärken.
Die Vertragsverlängerung sichert Habets’ Rolle bei der Umsetzung der langfristigen Strategie von ProSiebenSat.1. Mit geplanten Kostensenkungen und einer klareren Unterhaltungsausrichtung will das Unternehmen seine Marktposition festigen. Das Übernahmeinteresse von MFE unterstreicht zudem die wachsende Aufmerksamkeit für die Restrukturierungsbemühungen des Konzerns.






