Ölpreise steigen nach historischem Rückgang der US-Rohöllagerbestände
Anto LehmannÖlpreise steigen nach historischem Rückgang der US-Rohöllagerbestände
Ölpreise steigen nach starkem Rückgang der US-Rohöllagerbestände
Die Ölpreise sind in dieser Woche gestiegen, nachdem die US-Rohölreserven deutlich gesunken sind. Sowohl Brent als auch WTI verzeichneten Kursgewinne von über 1 %, wobei WTI auf 64,20 US-Dollar und Brent auf 67,26 US-Dollar kletterte. Der Rückgang der Lagerbestände deutet auf eine starke Nachfrage hin – trotz anhaltender Marktbedenken.
Die US-Rohölreserven gingen in der Woche bis zum 18. April um 4,565 Millionen Barrel zurück. Dieser Rückgang trieb die Preise nach oben, nachdem wochenlang Unsicherheit geherrscht hatte. Gleichzeitig sanken die Benzinvorräte um 2,180 Millionen Barrel, während die Bestände an Destillaten – darunter Diesel und Heizöl – um 1,640 Millionen Barrel zurückgingen.
Die strategische Ölreserve der USA (SPR) verzeichnete einen leichten Anstieg um 500.000 Barrel, sodass sich die Gesamtreserven nun auf 397,5 Millionen Barrel belaufen. Unterdessen sanken die Lagerbestände in Cushing, Oklahoma – einem wichtigen Lieferknotenpunkt – um 354.000 Barrel.
Trotz des aktuellen Abbaus sind die US-Rohölbestände seit Jahresbeginn insgesamt um über 19 Millionen Barrel gewachsen. Die jüngsten Rückgänge haben jedoch einen Teil dieses Aufbaus wieder ausgeglichen und damit die jüngste Preiserholung unterstützt.
Die aktuellen Zahlen zeigen eine deutliche Verringerung der US-Ölvorräte, was die Preise nach oben getrieben hat. Sowohl Brent als auch WTI legten um etwa 1,5 % zu – ein Zeichen für die gestiegene Nachfrage. Der Markt beobachtet die Lagerbestände weiterhin genau, da sie ein zentraler Indikator für künftige Preisbewegungen sind.






