Oktoberfest in München schließt wegen Überfüllung – jetzt kommen schärfere Sicherheitsregeln
Bert BiggenNach Überfüllung: Was muss sich auf der Wiesn ändern - Oktoberfest in München schließt wegen Überfüllung – jetzt kommen schärfere Sicherheitsregeln
Münchens Oktoberfest kämpfte mit massiver Überfüllung am Wochenende – Festgelände musste vorübergehend schließen
Als Reaktion auf die chaotischen Szenen haben die Stadtverantwortlichen nun neue Sicherheitsvorkehrungen angekündigt, um ähnliche Vorfälle in den verbleibenden Festtagen zu verhindern.
Durch den plötzlichen Besucherandrang war das Gelände kurzzeitig gesperrt worden, während die Behörden die Menschenmassen unter Kontrolle brachten. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter entschuldigte sich später für die durch die Überfüllung verursachten Beeinträchtigungen.
Um die Sicherheit zu erhöhen, werden die Veranstalter künftig die Besucherzahlen in Echtzeit überwachen. Zudem kommt ein Crowd-Monitoring zum Einsatz, um Bewegungsströme in verschiedenen Bereichen zu analysieren. Mehrsprachige Durchsagen über Lautsprecher sollen die Gäste lenken und für eine gleichmäßigere Verteilung des Besucheraufkommens sorgen.
Besucher werden aufgefordert, alle verfügbaren Eingänge zu nutzen und nicht nur den Haupteingang. Für das kommende Wochenende wird die Polizeipräsenz auf dem Gelände verstärkt. Speziell geschultes Personal übernimmt die Ansagen und überwacht Live-Kameraaufnahmen, um schnell auf Staus reagieren zu können.
Auch die Standbetreiber erhalten bessere Abstimmung und Kommunikation, um bei der Besucherlenkung zu unterstützen. Zwar sind noch keine dauerhaften Änderungen für das Oktoberfest 2025 beschlossen, situative Zugangsbeschränkungen könnten bei Bedarf jedoch eingeführt werden.
Die neuen Maßnahmen sollen den reibungslosen Ablauf der verbleibenden Festtage in diesem Jahr sichern. Mit mehr Polizei vor Ort, Echtzeit-Überwachung und klareren Besucherhinweisen hoffen die Veranstalter, weitere Schließungen zu vermeiden. Im Mittelpunkt steht dabei, die Sicherheit zu gewährleisten, ohne den Charakter des Festes als offene und zugängliche Veranstaltung für alle zu beeinträchtigen.






