Neuer Wanderführer enthüllt die vergessene Grenzgeschichte der Rhön
Neues Buch von Dr. Hans-Dieter Bieniek erkundet die Grenzgeschichte der Rhön
Ein neues Werk des Historikers Dr. Hans-Dieter Bieniek beleuchtet die bewegte Grenzvergangenheit der Rhön. Unter dem Titel „Grenzland Rhön: Wandern zwischen Vergangenheit und Gegenwart“ präsentiert es den ersten politisch-historischen Wanderführer seiner Art. Der Band erstreckt sich auch auf den Wartburgkreis und behandelt Orte wie Gerstungen und Lauchröden im Werraland.
Bieniek, ein ehemaliger DDR-GrenzSoldat, verfasste das Buch gemeinsam mit Gerhard Schätzlein, der mit Fotografien und Karten die Erzählungen veranschaulicht. Ihre Recherchen umfassten umfangreiche Gespräche mit ehemaligen Flüchtlingen in ganz Deutschland.
Das Projekt wurde durch einen Forschungsauftrag des Freistaats Thüringen gefördert. Die Initiative wird vom Verein für Heimatpflege, Wandern und Wintersport Ellenbogen e.V. getragen, mit zusätzlicher Unterstützung durch das Rhönforum e.V.
Ergänzend ist ein zweiter Band erschienen: „Grenzland Vorderrhön, Ulster- und Werra-Region: Wandern zwischen Vergangenheit und Gegenwart“. Der nächste Abschnitt des Thüringer Friedenswegs, finanziert aus dem LEADER-Regionalbudget, wird mit neuen Informationstafeln ausgestattet. Der erste Teil dieses Weges war bereits im vergangenen Jahr eröffnet worden.
Das Buch bietet detaillierte Einblicke in die Grenzvergangenheit der Region und verbindet historische Forschung mit praktischen Wandertipps. Das Projekt wächst weiter – weitere Abschnitte des Friedenswegs sind für die nahe Zukunft geplant.






