14 April 2026, 04:12

Münchens S-Bahn-Netz bekommt ein digitales Upgrade für mehr Pünktlichkeit

Ein Bahnsteig mit einem Zug auf den Schienen, einem Rollstuhl auf dem Boden, einem Signalkasten in der Mitte, einem Pfosten mit einer Tafel, einer Wand auf der linken Seite und einer Decke darüber.

Münchens S-Bahn-Netz bekommt ein digitales Upgrade für mehr Pünktlichkeit

Münchens veraltetes Stellwerk Ost wurde durch ein modernes elektronisches System ersetzt. Die Aufrüstung soll die Zuverlässigkeit im stark frequentierten S-Bahn-Netz der Stadt verbessern, das täglich rund 840.000 Fahrgäste befördert. Behörden bestätigen, dass die neue Anlage seit Mitte Juni reibungslos läuft.

Das ursprüngliche Stellwerk Ost, das zentrale Abschnitte des Münchner Schienennetzes steuerte, war längst überholt. Sein Ersatz war bereits vor zwei Jahren geplant worden, doch es gab Verzögerungen. Das neue elektronische System übernimmt nun die Steuerung von Signalen und Weichen auf der S-Bahn-Stammstrecke – der am stärksten befahrenen Eisenbahnlinie Europas.

Ein weiteres Stellwerk am Leuchtenbergring bleibt weiterhin für den Abschnitt zwischen Leuchtenbergring und Berg am Laim zuständig. Gleichzeitig kommt das alte Relais-System weiterhin für den Fern-, Regional- und Güterverkehr im Osten Münchens zum Einsatz.

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Seit dem 18. Juni verläuft die Umstellung problemlos, und die S-Bahn-Züge verkehren weitgehend ohne Störungen. Durch die Modernisierung sollen Verspätungen reduziert und die Pünktlichkeit für Pendler verbessert werden.

Das neue Stellwerk ist Teil der laufenden Bemühungen, den öffentlichen Nahverkehr in München effizient am Laufen zu halten. Mit fast einer Million Fahrgästen täglich sind zuverlässige S-Bahn-Verbindungen ein zentraler Bestandteil der städtischen Infrastruktur. Das elektronische System soll dazu beitragen, den Betrieb auf der meistgenutzten Eisenbahnstrecke Europas reibungsloser zu gestalten.

Quelle