07 May 2026, 14:14

Münchens Olympiabewerbung 2036: Bürgerabstimmung trotz Umfrage-Skandal geplant

Luftaufnahme des Olympiastadions in München, Deutschland, umgeben von Gebäuden, Bäumen, Straßen, Fahrzeugen und Gras.

Münchens Olympiabewerbung 2036: Bürgerabstimmung trotz Umfrage-Skandal geplant

München treibt seine Pläne voran, sich um die Austragung der Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 zu bewerben. Ein kürzlich erschienener Medienbericht über eine interne Umfrage hat zwar Fragen aufgeworfen, doch die Stadtverwaltung betont, dass die für Ende Oktober geplante Bürgerabstimmung wie vorgesehen stattfinden wird. Auch der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat sich zu dem Thema geäußert und eine Beteiligung an der Veröffentlichung von Meinungsumfragen zurückgewiesen.

Wie sportandpolitics.de berichtete, hatte der DOSB bei einem internen Treffen Zahlen eines Meinungsforschungsinstituts erörtert. Die Organisation stellte inzwischen klar, dass sie niemals Umfrageergebnisse veröffentlicht habe und dies auch nicht vorhabe. Nun prüfen die Behörden, ob im Zusammenhang mit der Befragung ein Verwaltungsvergehen begangen wurde.

Die Kontroverse entsteht vor dem Hintergrund des gemeinsamen Bewerbungsvorhabens Münchens mit Berlin, Hamburg und der Rhein-Ruhr-Region für die Ausrichtung der Olympischen Spiele. Befürworter argumentieren, dass das Großereignis Bayern und Deutschland als bedeutende Sportstandorte stärken würde. Kritiker hingegen halten die Bewerbung für eine Verschwendung von Steuergeldern, die sinnvoller anders eingesetzt werden könnten.

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Trotz der Diskussionen bestätigte ein Sprecher des Kreisverwaltungsreferats (KVR), dass die Bürgerabstimmung am 26. Oktober rechtlich abgesichert sei. Der DOSB hingegen weigert sich, Details aus den internen Beratungen preiszugeben.

Laut Angaben der Behörden wird die Abstimmung am 26. Oktober wie geplant durchgeführt. Der DOSB hält daran fest, keine Meinungsumfragen zu veröffentlichen, und betont, dass die fragliche Erhebung keinen Einfluss auf die öffentliche Entscheidung habe. Münchens Olympiabewerbung geht unterdessen weiter – sowohl Unterstützer als auch Gegner werben bis zur Abstimmung um Stimmen.

Quelle