02 April 2026, 22:12

Münchens Eisbachwelle ist verschwunden – Surfer kämpfen um ihr Paradies

Eine Zeichnung eines geschmückten Dampfschiffs mit Rauch, der daraus aufsteigt, das auf dem Wasser mit Passagieren fährt, mit einem Logo und Text, der "Schweizerische Dampfboot - Stadt Schaffhausen" auf der rechten Seite zeigt.

Münchens Eisbachwelle ist verschwunden – Surfer kämpfen um ihr Paradies

Münchens berühmte Eisbachwelle – ein geliebter Binnensurfspot – ist nach Baggerarbeiten der Stadt verschwunden. Was einst eine lebendige Surferszene war, ist nun eine stille, enttäuschte Gemeinschaft. Die Surfer, die einst zu jeder Tages- und Nachtzeit die gefährliche Welle ritten, kämpfen nun für ihre Rückkehr.

Die Eisbachwelle bildete sich in einem schnell fließenden Bach, der durch Münchens größten Park, den Englischen Garten, schneidet. Bekannt für ihre Kraft und ihr Risiko, zog sie nur die erfahrensten Surfer an – viele von ihnen wagten sich selbst spät in der Nacht auf die Welle. Doch vor zwei Wochen senkten Stadtplaner das Flussbett und baggerten das Gebiet um, woraufhin die Welle über Nacht verschwand.

Als Reaktion bauten die Surfer kurzfristig eine Unterwasserrampe, um die Welle vorübergehend wiederherzustellen. Doch die Behörden entfernten sie, sodass die Gemeinschaft ohne ihren ikonischen Brecher zurückblieb. Nun testet die Stadt verschiedene Methoden, um die Welle zurückzubringen – etwa durch Anpassung der Wasserführung und das Nachfüllen von Sediment.

Die Surfer bleiben jedoch vereint und entschlossen, die Eisbachwelle wieder surfbar zu machen.

Das Verschwinden der Welle hat Münchens Surfkultur in eine unsichere Zukunft gestürzt. Während die Stadt nach Lösungen sucht, bleibt die Rückkehr der Welle ungewiss. Der Ort, der einst mutige Surfer zu jeder Zeit anzog, liegt nun still da – in der Hoffnung auf eine mögliche Wiederbelebung.

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