Martin Hagen soll neuer FDP-Generalsekretär unter Kubicki werden
Martin Hagen soll neuer Generalsekretär der Freien Demokratischen Partei (FDP) werden. Der 43-Jährige wurde von Wolfgang Kubicki, dem wahrscheinlichen nächsten Parteivorsitzenden, für die Position vorgeschlagen. Seine Ernennung folgt auf Jahre politischer Arbeit in Bayern und darüber hinaus.
Geboren 1981 in La Spezia, Italien, als Kind deutscher Eltern, wuchs Hagen im oberbayerischen Landkreis Rosenheim auf. Er studierte Politikwissenschaft und Psychologie in München, bevor er 1998 den Jungliberalen beitrat. Bereits 2004 übernahm er den Vorsitz des bayerischen Landesverbands der Organisation, den er bis 2006 innehatte.
Mit 28 Jahren wurde er Geschäftsführer des FDP-Landesverbands Bayern unter der damaligen Landesvorsitzenden Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. 2018 führte er die FDP zurück in den bayerischen Landtag, das Maximilianeum, und leitete dort fünf Jahre lang die Fraktion.
Hagens Einfluss reicht über die Parteipolitik hinaus. 2024 gründete er gemeinsam mit der ehemaligen Ministerin Kristina Schröder und dem Historiker Andreas Rödder das Thinktank Republik 21. Er setzt sich für einen „lebendigen Pluralismus und offenen Diskurs“ als Grundpfeiler einer starken Demokratie ein.
Mit dem Rückzug Henning Hönes gilt Kubickis Wahl zum FDP-Vorsitzenden Ende Mai nun als so gut wie sicher. Damit ist der Weg für Hagen frei, die Rolle des Generalsekretärs zu übernehmen, in der er die inhaltliche Ausrichtung und öffentliche Strategie der Partei prägen wird.
Die offizielle Bestätigung von Hagens Position erfolgt nach Kubickis Wahl zum Parteichef. Seine Aufgabe wird es sein, die Positionen der FDP sowohl intern als auch gegenüber den Wählern zu vermitteln. Der Schritt markiert eine neue Phase für die FDP unter ihrer künftigen Führung.






