Landshut setzt auf Jugendbeteiligung nach Auszeichnung als kinderfreundliche Kommune
Jonas SeifertLandshut setzt auf Jugendbeteiligung nach Auszeichnung als kinderfreundliche Kommune
Landshut fördert Jugendbeteiligung nach besonderer Auszeichnung
Landshut hat Maßnahmen ergriffen, um junge Menschen stärker in lokale Entscheidungsprozesse einzubinden – nach einer besonderen Würdigung. Im Sommer 2022 erhielt die Stadt das Siegel "Kinder- und jugendfreundliche Kommune". Im Rahmen der Initiative ist die Gründung eines Jugendrats geplant, der Jugendlichen eine direkte Mitsprache in kommunalen Angelegenheiten ermöglichen soll.
Den Auftakt bildeten Workshops in der Alten Kaserne. Dort informierten sich Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren über den Jugendrat und die Möglichkeiten, sich in die lokale Politik einzubringen. Nach den Veranstaltungen schlossen sich 16 Teenager einer Arbeitsgruppe an, die die künftige Ausrichtung des Rats mitgestaltet.
Die Gruppe entscheidet unter anderem, wie die Mitglieder gewählt werden und wer sich als Kandidat oder Kandidatin aufstellen lassen kann. Zudem verwaltet sie ein Budget von 5.000 Euro, das dem Jugendrat zur Verfügung steht. Das nächste Planungstreffen ist für Ende Mai angesetzt.
Für weitere Fragen zum Projekt steht Jugendsozialarbeiter Eike Brenner zur Verfügung. Gleichzeitig wirbt die Stadt weiterhin um die Teilnahme junger Einwohnerinnen und Einwohner. Die Initiative bleibt offen für neue Mitglieder aus Landshut.
Mit einem klaren Aktionsplan und gesicherten finanziellen Mitteln will die Gruppe eine strukturierte Plattform schaffen, über die junge Stimmen Gehör finden und lokale Entscheidungen mitprägen können. Die nächsten Schritte konzentrieren sich auf die Finalisierung der Wahlmodalitäten und die Ausweitung der Beteiligung.






