17 April 2026, 20:11

Kildes harter Kampf zurück an die Weltcup-Spitze nach lebensgefährlichem Sturz

Titelbild von "Olympische Spiele Feuer - Heft 1 - Januar/Februar 1988" mit einem Skifahrer in der Luft in einem Ski-Anzug, mit entschlossener Miene.

Kildes harter Kampf zurück an die Weltcup-Spitze nach lebensgefährlichem Sturz

Norwegens Skirennläufer Aleksander Aamodt Kilde kämpft um sein Comeback nach schwerem Sturz im Januar 2024

Der Unfall hinterließ eine ausgekugelte Schulter, eine tiefe Wadenverletzung und einen langen Kampf gegen eine Infektion. Nun peilt der 31-Jährige sein Rückkehrrennen im Weltcup in Beaver Creek an – doch der Weg zurück an die Spitze bleibt beschwerlich.

Der Sturz in Wengen hatte schwere Verletzungen zur Folge: neben der Schulterluxation erlitt Kilde einen tiefen Riss in der Wade. Doch die eigentliche Gefahr lauert in den Folgen: Fünf Operationen führten zu einer Infektion, die sich zu einer lebensbedrohlichen Sepsis auswuchs. Noch heute, Monate später, spüren Körper und Psyche die Nachwirkungen.

Die Rehabilitation war eine Qual. Selbst normale körperliche Reaktionen wie Muskelkater oder Erschöpfung lösen bei ihm Panikattacken aus. Kilde wacht nachts oft auf, von der Angst gequält, die Infektion könnte zurückkehren. Seine Verlobte, die US-Skifahrerin Mikaela Shiffrin, steht ihm in dieser schweren Zeit zur Seite und gibt ihm Halt.

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Trotz aller Rückschläge gibt Kilde nicht auf. Sein Ziel ist klar: die volle Leistungsfähigkeit zurückgewinnen – und gleichzeitig die psychischen Belastungen meistern. Shiffrin äußerte öffentlich Sorgen über mögliche Langzeitschäden an seiner Schulter, doch er bleibt entschlossen, seinen Comeback-Plan durchzuziehen.

Sein geplanter Start beim Weltcup in Beaver Creek wäre ein wichtiger Meilenstein. Priorität hat nun, weitere schwere Verletzungen zu vermeiden und die Kontrolle über seine Ängste zu gewinnen. Mit Shiffrins Unterstützung und seinem eigenen Durchhaltevermögen arbeitet er unermüdlich an seiner vollständigen Genesung.

Quelle