06 June 2026, 12:12

KI revolutioniert die Talentsuche im Fußball durch psychologische Analysen

Psychologische Spielerprofile durch KI: Eine neue Herangehensweise im Fußball

KI revolutioniert die Talentsuche im Fußball durch psychologische Analysen

Künstliche Intelligenz verändert die Art und Weise, wie Fußballvereine Spieler bewerten und fördern. Die Technologie geht mittlerweile über die körperliche Leistung hinaus und analysiert psychologische Merkmale, um die Talentsuche und das Training zu optimieren. Spitzenmannschaften wie der FC Bayern München und Brighton & Hove Albion setzen diese Tools bereits in der Praxis ein.

Ein neues KI-System, entwickelt vom ehemaligen Profifußballer Yaw Amankwah und dem Psychologieprofessor Geir Jordet, erfasst Körpersprache und Gesten, um die mentale Verfassung von Spielern zu erkennen. Die Forscher stützen sich auf eine Datenbank mit über 100.000 einzigartigen Beobachtungen von Spielerverhalten. Diese Daten helfen Vereinen zu verstehen, wie Athleten unter Druck, bei Erschöpfung oder mit Selbstvertrauen reagieren.

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Führende Clubs testen die Technologie bereits. Der FC Bayern München nutzte sie während der Amtszeit von Julian Nagelsmann als Trainer. Auch Brighton & Hove Albion führte das System ein, um die Scouting- und Entwicklungsprozesse zu verfeinern. Die KI liefert detaillierte Berichte über psychische Widerstandsfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit und emotionale Kontrolle – Faktoren, die bisher nur schwer messbar waren.

Das Tool soll neue Maßstäbe in der Spielerbewertung setzen. Statt sich nur auf physische Daten oder Spielstatistiken zu stützen, können Vereine nun auch mentale Stärken und Schwächen analysieren. Dieser Wandel ermöglicht fundiertere Entscheidungen bei der Verpflichtung oder Förderung von Talenten.

Die Rolle von KI im Fußball beschränkt sich längst nicht mehr auf Taktik und Fitness. Vereine nutzen sie zunehmend, um psychologische Eigenschaften zu bewerten und so tiefere Einblicke in das Potenzial von Spielern zu gewinnen. Mit dem technologischen Fortschritt wird ihr Einfluss auf Scouting, Transferpolitik und Spielerentwicklung voraussichtlich noch weiter wachsen.

Quelle