Keller & Kalmbach digitalisiert Rechnungsbearbeitung mit KI-gestützter Automatisierung
Jonas SeifertKeller & Kalmbach digitalisiert Rechnungsbearbeitung mit KI-gestützter Automatisierung
Keller & Kalmbach, ein traditionsreicher Lieferant für Verbindungselemente und C-Teile-Management, hat seine Kreditorenbuchhaltung automatisiert. Das Unternehmen setzt nun auf Retarus Intelligent Document Processing (IDP), um Rechnungen effizienter zu bearbeiten. Die Umstellung erfolgte nach einer viermonatigen Implementierungsphase, die darauf abzielte, die Finanzprozesse zu optimieren.
Das 1878 in München gegründete Unternehmen beliefert Branchen von der Automobilindustrie bis zur Landwirtschaft. Mit über 1.000 Mitarbeitenden weltweit erzielte Keller & Kalmbach 2023 einen Umsatz von mehr als 425 Millionen Euro. Jährlich bearbeitet das Buchhaltungsteam rund 170.000 Rechnungen – viele davon ohne direkten Bezug zu einer Bestellung.
Bisher wurden wöchentlich etwa 400 solcher Rechnungen manuell erfasst. Retarus IDP übernimmt nun die Prüfung und Datenübertragung automatisch und ist direkt an das ERP-System des Unternehmens angebunden. Die SaaS-basierte Plattform wurde an die Anforderungen von Keller & Kalmbach angepasst, einschließlich täglicher Stammdatenaktualisierungen und Exporte im EDIFACT-Format.
Anja Harms, Leiterin der Buchhaltung, zeigt sich begeistert von den Ergebnissen. Das neue System habe die Effizienz in der Kreditorenbuchhaltung deutlich gesteigert. Das Automatisierungsprojekt wurde in vier Monaten abgeschlossen. Retarus IDP beschleunigt nun die Rechnungsbearbeitung und reduziert manuelle Arbeitsschritte. Keller & Kalmbach erwartet auch künftig Vorteile durch die optimierten Abläufe im Tagesgeschäft.






