Kaiserslautern feiert in Fürth - Bizarre Abschiedsparty - Kaiserslautern siegt knapp im DFB-Pokal gegen Fürth mit 1:0
1. FC Kaiserslautern sichert sich knappen 1:0-Sieg gegen SpVgg Greuther Fürth im DFB-Pokal
Der entscheidende Moment kam früh: Schon in der 12. Minute traf Naatan Skyttä für die Lauterer und besorgte die frühe Führung. Beide Mannschaften sahen Disziplinarmaßnahmen, darunter Rote Karten und Gelbe für ihre Trainer.
Kaiserslautern startete mit einem schnellen Torerfolg. Skyttä verwertete in der 12. Minute eiskalt und brachte seine Mannschaft in Front. Fürths Comeback-Hoffnungen erlitten einen Dämpfer, als Einwechselspieler Omar Sillah kurz nacheinander zwei Gelbe Karten sah und früh unter die Dusche musste.
Auch an der Seitenlinie kochten die Emotionen hoch. Beide Cheftrainer – Thomas Kleine (Fürth) und Torsten Lieberknecht (Kaiserslautern) – erhielten Gelbe Karten für ihr Protestverhalten. Branimir Hrgota, der mit der Kapitänsbinde auflief, führte Fürths Startelf an, konnte die Wende aber nicht einleiten.
Fürth kam kurz vor Schluss noch einmal gefährlich nah an den Ausgleich. Aaron Keller hatte in der 81. Minute die große Chance, scheiterte jedoch. Vor 12.411 Zuschauern gab zudem Silas Prüfrock, Fürths neuer Torhüter, sein Pflichtspieldebüt. Trotz aller Bemühungen scheiterte die Spielvereinigung erneut in der dritten Runde – ein Stadium, das sie zuletzt in der Saison 2020/21 erreicht hatte.
Die Lauterer, die nach der 0:1-Niederlage gegen Bayer Leverkusen im letzten DFB-Pokalfinale noch auf Revanche aus sind, hielten die knappe Führung bis zum Schluss. Das 1:0 bedeutet für Kaiserslautern den Einzug in die nächste Runde, während Fürth nun mindestens ein weiteres Jahr auf eine Wiederholung ihres Pokallaufs von 2020/21 warten muss. Sillahs Platzverweis und Kellers verpasste Chance erwiesen sich am Ende als entscheidend.






