06 May 2026, 12:16

Jens Spahn bleibt Fraktionschef – doch seine Unterstützung bröckelt deutlich

Karte von Deutschland mit Provinzen in rot und blau markiert, um die Ergebnisse der Wahl 2016 anzuzeigen, einschließlich der Namen der Kandidaten und des Wahldatums.

Jens Spahn bleibt Fraktionschef – doch seine Unterstützung bröckelt deutlich

Jens Spahn hat eine weitere Amtszeit als Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gesichert. Seine Wiederwahl zeigt jedoch Anzeichen für nachlassende Unterstützung innerhalb der Partei. Zwar gewann er deutlich, doch die Abstimmung offenbart wachsende Unzufriedenheit unter den Abgeordneten.

Vor einem Jahr genoss Spahn noch fast einstimmige Rückendeckung: 91,3 Prozent der Fraktion stimmten für ihn. Diesmal unterstützten ihn nur 80 Prozent der vollen 208-köpfigen Gruppe. Von 196 abgegebenen Stimmen entfielen 167 auf ihn – das entspricht 86,5 Prozent der Anwesenden.

26 Abgeordnete stimmten gegen ihn, drei enthielten sich. Das bedeutet, dass jeder Fünfte seine Führung nicht mittrug. Der Stimmungswandel fällt in eine Phase, in der die Partei in Umfragen hinter der rechtspopulistischen AfD zurückliegt.

Das Ergebnis ist für Spahn ein subtiles Signal, wenn auch noch keine klare Warnung. Seine nächste Bewährungsprobe könnte ein Konflikt mit Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz werden. Die Abstimmung spiegelt eine breitere Verunsicherung innerhalb der Union wider, wo die inneren Gräben offenbar tiefer werden.

Spahn bleibt zwar an der Spitze, doch sein Rückhalt ist nicht mehr so überwältigend wie einst. Der Rückgang der Unterstützung deutet auf wachsende Spannungen in der Partei hin. Seine Führung wird nun genauer unter die Lupe genommen, während die CDU/CSU ihre politischen Herausforderungen bewältigt.

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