10 June 2026, 20:12

Impflücken lassen Masern und Keuchhusten in den USA zurückkehren

Steigende Masernfälle: Eine Bedrohung für die öffentliche Gesundheit

Impflücken lassen Masern und Keuchhusten in den USA zurückkehren

In den USA nehmen vermeidbare Krankheiten aufgrund sinkender Impfquoten zu. Masernausbrüche breiten sich in mehreren Bundesstaaten aus, während die Fälle von Keuchhusten in diesem Jahr stark angestiegen sind. Gesundheitsbehörden warnen, dass die nachlassende Impfbereitschaft das Wiederaufflammen dieser Erkrankungen begünstigt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Während der Pandemie gingen die Impfraten bei Kindern zurück. Gleichzeitig sank das Vertrauen in Impfstoffe – besonders in bestimmten politischen Gruppen. Die Folge: Krankheiten wie Masern und Keuchhusten kehren zurück.

Masern sind oft die erste Krankheit, die bei nachlassendem Impfschutz wieder auftritt. Im vergangenen Jahr wurden in den USA 285 Masernfälle registriert, doch in diesem Jahr liegt die Zahl bereits bei über 700 – darunter zwei tödlich verlaufene Fälle bei Kindern. Experten betonen, dass der MMR-Impfstoff weiterhin sicher und wirksam gegen Masern, Mumps und Röteln schützt.

Keuchhusten, eine bakterielle Infektion, stellt besonders für Säuglinge ein schweres Risiko dar. In diesem Jahr wurden mindestens 7.599 Fälle gemeldet – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu 2023. Etwa ein Drittel der infizierten Babys unter sechs Monaten musste stationär behandelt werden. Der DTaP-Impfstoff, der in fünf Dosen während der Kindheit verabreicht wird, schützt vor Keuchhusten, Tetanus und Diphtherie.

Gesundheitsexperten führen die Ausbrüche auf Eltern zurück, die Impfungen ablehnen oder verzögern. Ohne eine höhere Impfquote werde sich die Verbreitung dieser Krankheiten voraussichtlich weiter verschärfen. Impfungen bleiben der zuverlässigste Weg, um schwere Verläufe und Krankenhausaufenthalte zu verhindern.

Quelle