Hubertz plant Reform: Wohngeld und Kinderzuschlag sollen besser zusammenwirken
Bert BiggenHubertz plant Reform: Wohngeld und Kinderzuschlag sollen besser zusammenwirken
Bundesbauministerin Verena Hubertz hat Pläne zur Verbesserung der finanziellen Unterstützung für einkommensschwache Familien vorgestellt. Ihr Ziel ist es, das Wohngeld besser mit dem Kinderzuschlag zu verzahnen, der derzeit bis zu 297 Euro pro Kind und Monat beträgt. Ihre Vorschläge zielen zudem auf weitere Herausforderungen im Wohnungssektor ab, darunter Barrierefreiheit und Wohnungstausch.
Hubertz strebt eine engere Abstimmung zwischen Wohngeld und Kinderzuschlag an, um Familien zu entlasten, die beide Leistungen beziehen. In den vergangenen fünf Jahren ist das Kindergeld von 194 Euro pro Kind im Jahr 2021 auf 250 Euro für bis zu drei Kinder bis 2025 gestiegen; für jedes weitere Kind gibt es 255 Euro.
Die Ministerin setzt sich zudem für barrierefreies Bauen ein, um den Bedürfnissen einer alternden Bevölkerung gerecht zu werden. Gleichzeitig laufen Verhandlungen über die Förderbedingungen für altersgerechte Wohnungsmodernisierungen.
Einen gesetzlichen Anspruch auf Wohnungstausch bei gleichbleibender Miete lehnte Hubertz ab. Sie verwies jedoch darauf, dass Wohnungsbaugenossenschaften – etwa in München – ihren Mietern bereits ermöglichen, innerhalb des eigenen Bestands Wohnungen zu tauschen.
Die geplanten Änderungen sollen die finanzielle Hilfe für bedürftige Haushalte vereinfachen. Bei Umsetzung könnten Familien künftig leichter kombinierte Leistungen erhalten. Mit ihrem Fokus auf Barrierefreiheit und bessere Koordination will Hubertz langfristige Wohnungsprobleme angehen.






