Holbein-Gymnasium diskutiert Antiziganismus mit Polizei und Sinti-Vertretern
Jonas SeifertHolbein-Gymnasium diskutiert Antiziganismus mit Polizei und Sinti-Vertretern
Interview zu Antiziganismus am Holbein-Gymnasium am 11. Juli 2025
Am Holbein-Gymnasium fand am 11. Juli 2025 ein Gespräch zum Thema Antiziganismus statt. Die Veranstaltung bildete den Abschluss einer Workshop-Reihe, die im vergangenen Jahr vom Bayerischen Informationszentrum gegen Extremismus (BIGE) organisiert worden war. Polizei und zivilgesellschaftliche Organisationen arbeiteten dabei zusammen, um Vorurteile abzubauen und das Bewusstsein von Schülerinnen, Schülern sowie Lehrkräften zu schärfen.
Die Diskussion wurde von Harald Frießner, dem Beauftragten des Bayerischen Polizeipäsidiums für Hasskriminalität, und Marcella Reinhardt, der Vorsitzenden des Verbandes Deutscher Sinti und Roma Schwaben, geleitet. Im Mittelpunkt standen die Herausforderungen, mit denen Sinti und Roma konfrontiert sind, sowie Strategien zur Bekämpfung von Diskriminierung.
Anwesend war auch Monika Krawehl, stellvertretende Leiterin der Kriminalinspektion E3, die das Polizeipäsidium Schwaben Nord vertrat. Die Veranstaltung war Teil einer breiter angelegten Kooperation, an der auch die Evangelische Arbeitsstelle gegen Antiziganismus in Bayern (EAAB) und die örtliche Polizei beteiligt waren.
Im Rahmen des Workshops diskutierten Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe über das Thema, während in einer separaten Sitzung Lehrkräfte geschult wurden. Ziel der Initiative war es, das Verständnis zu fördern und Pädagoginnen und Pädagogen mit Werkzeugen auszustatten, um Vorurteile im Schulalltag entgegenzuwirken.
Für weitere Informationen steht die Pressestelle des Polizeipäsidiums Schwaben Nord für Anfragen zur Verfügung.
Das Interview im Juli markierte den Abschluss eines einjährigen Projekts, das junge Menschen über Antiziganismus aufklären und einbinden sollte. Durch die Zusammenarbeit von Polizei, Schulen und zivilgesellschaftlichen Akteuren strebt das Vorhaben nachhaltige Veränderungen im Umgang mit Vorurteilen an. Rückfragen können an das Polizeipäsidium Schwaben Nord gerichtet werden.






