Hertha BSC startet mit neuen Zielen und jungem Kader in die Saison
Hertha BSC überarbeitet seine Pläne für die kommende Saison, nachdem der Verein im vergangenen Jahr die eigenen Erwartungen nicht erfüllen konnte. Mit einem siebten Platz blieb die Mannschaft deutlich hinter den gesteckten Zielen zurück und steht nun vor finanziellen Herausforderungen sowie dem Abgang wichtiger Leistungsträger.
Trainer Stefan Leitl organisierte kürzlich ein zweitägiges Teambuilding-Camp in Kienbaum für den verkleinerten Kader. Im Mittelpunkt standen die frühe Festlegung interner Ziele, die Stärkung einer positiven Grundhaltung und die Neudefinition der Spielerrollen.
Der Club hat mehrere Topspieler für einen zweistelligen Millionenbetrag verkauft. Zwar gab es bisher keine großen Neuzugänge, doch weitere Akteure streben noch einen Wechsel an. Die Abgänge von Stars wie Fabian Reese könnten jungen Talenten aus der Akademie, etwa Boris Mamuzah Lum, den Weg ebnen.
Hertha BSC passt nun die Ziele für die neue Spielzeit an. Geschäftsführer Peter Görlich wird am Montag detaillierter auf die realistischen Vorhaben des Vereins eingehen. Langfristig bleibt der Fokus auf dem Aufbau stabiler Strukturen im Einklang mit der Philosophie des „Berliner Wegs“, die vom verstorbenen Präsidenten Kay Bernstein geprägt wurde.
Der Verein setzt dabei auf Stabilität und Nachwuchsförderung statt auf kurzfristigen Erfolg. Finanzielle Zwänge und Kaderverschiebungen erfordern eine strategische Neuausrichtung. In den kommenden Tagen werden klarere Vorgaben kommuniziert, während sich die Mannschaft auf die anstehende Saison vorbereitet.
