Handwerk und Startups: Wie Oberbayern Innovationen durch Vernetzung fördert
Bert BiggenHandwerk und Startups: Wie Oberbayern Innovationen durch Vernetzung fördert
Netzwerkveranstaltung bringt Handwerksbetriebe und Startups zusammen
Bei einer kürzlichen Netzwerkveranstaltung trafen Handwerksunternehmen und Startups aufeinander, um neue Kooperationen auszuloten. Die in Oberbayern abgehaltene Zusammenkunft hatte zum Ziel, traditionelles Fertigungs-Know-how mit innovativen Technologiegründungen zu verknüpfen. Die Veranstalter bezeichneten sie als wichtigen Baustein der wachsenden Innovationsszene Münchens.
Das Event folgte einem strukturierten Ablauf, um die Zusammenarbeit zu fördern. Nach einer Einführungsrunde, in der sich die Teilnehmer und ihre Projekte vorstellten, schloss sich ein Speed-Dating an: Kurze Einzelgespräche halfen dabei, mögliche Partner zu identifizieren. Den Abschluss bildete eine ausführlichere Networking-Phase für vertiefende Gespräche.
Sechs Startups nahmen teil, darunter Dromni, Sitegeist, Eighth Dimension, Hypersonica, Augusta Space und Project-S. Sie trafen auf Handwerksbetriebe aus den Bereichen Elektronik, Feinwerktechnik, Maschinenbau und Prototypenentwicklung. Alle Startups sind Teil des ESA BIC Bavaria-Programms, das raumfahrtbezogene und hardwareorientierte Gründungen unterstützt.
Das oberbayerische Handwerk wurde als idealer Partner für die jungen Unternehmen hervorgehoben. Lokale Betriebe bringen hohe Fertigungskompetenz, räumliche Nähe und flexible Strukturen mit – Eigenschaften, die sie prädestinieren, gemeinsam mit Startups komplexe technische Herausforderungen zu meistern.
Die Veranstaltung stärkte die Vernetzung zwischen Handwerk und Technologiegründungen in der Region. Künftige Auflagen sollen dieses Modell weiter ausbauen und zusätzliche gemeinsame Projekte anstoßen. Die Organisatoren bestätigten, dass ähnliche Formate fest im Münchner Innovationsumfeld verankert bleiben werden.






