05 April 2026, 08:12

Grüne diskutieren mit Geisenfelder Bürgerverein über umstrittene Steuerlast

Eine Gruppe von Menschen in traditioneller bayrischer Tracht marschiert auf einer Straße, einige tragen Musikinstrumente und Fahnen, im Hintergrund sind Bäume, Gebäude und ein Auto zu sehen.

Grüne diskutieren mit Geisenfelder Bürgerverein über umstrittene Steuerlast

Johannes Becher, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im bayerischen Landtag, traf sich kürzlich mit dem Bürgerverein Geisenfeld. Im Mittelpunkt des Besuchs standen Bedenken wegen einer neuen Steuer, die die Finanzen der Gruppe belastet. Ehrenamtliche äußerten ihre Frustration, was zu Gesprächen über mögliche gesetzliche Reformen führte.

Während des Besuchs besuchte Becher die Räumlichkeiten des Vereins in der Augsburger Straße, geführt von Vorsitzendem Günther. Die Besichtigung verdeutlichte die Arbeit der Organisation sowie die Herausforderungen, die sich durch die Steuer ergeben.

Becher erkannte die Unzufriedenheit der Ehrenamtlichen an, betonte jedoch, dass die aktuellen Steuerregelungen klar definiert seien. Er wies darauf hin, dass umfassendere Änderungen im Steuerrecht notwendig wären, um das Problem zu lösen. Bisher gibt es weder auf nationaler noch auf Landesebene konkrete Pläne zur Reform der Besteuerung von Bürgerinitiativen – auch wenn an anderen Stellen, etwa in Mecklenburg-Vorpommern, themenferne Vorschläge wie steuerfreie Aufwandsentschädigungen diskutiert werden.

Die Mitglieder des Vereins bleiben hoffnungsvoll, dass eine Lösung gefunden wird, doch wurden keine unmittelbaren Änderungen der Steuerpolitik angekündigt. Das Treffen endete mit der Anerkennung der Anliegen des Bürgervereins, ohne dass direkte Lösungen präsentiert wurden. Bechers Äußerungen deuteten eher auf mögliche künftige Reformen hin als auf schnelle Abhilfe. Vorerst bleibt die Steuer für den Bürgerverein Geisenfeld somit unverändert bestehen.

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