Gold und Silber: 17-Jähriger rockt Ski-Junioren-WM trotz Extremwetter
Jonas SeifertGold und Silber: 17-Jähriger rockt Ski-Junioren-WM trotz Extremwetter
Der 17-jährige Max Holzinger aus Waakirchen hat bei den 45. FIS-Alpin-Juniorenweltmeisterschaften in Narvik für Furore gesorgt. Trotz widriger Wetterbedingungen holte er im Slalom Gold und im Riesenslalom Silber – jeweils in der Altersklasse U18.
Die Meisterschaft war von extremen Wetterkapriolen geprägt: Starkregen und stürmische Winde sorgten für Programmänderungen, sodass die Rennen im Super-G und in der Abfahrt abgesagt werden mussten. Die schwierigen Bedingungen trübten zudem die Stimmung bei Athletinnen, Athleten und Zuschauern.
Holzinger war der einzige deutsche Skifahrer, der das Slalomrennen erfolgreich beendete. In der U18-Wertung setzte er sich an die Spitze und belegte im Gesamtklassement den 26. Platz. Im Riesenslalom sicherte er sich Rang zwei in seiner Altersklasse und wurde 29. der Gesamtwertung.
Gemeinsam mit Michael Huber erreichte Holzinger im Teamwettbewerb zudem den 18. Platz. Nach dem Wettbewerb zeigte er sich begeistert und bezeichnete die Teilnahme als ein "tolles Abenteuer, voller Spaß und Ski" – nun wieder zu Hause, will er zunächst in die Schule zurückkehren, bevor er sich auf die nächste Austragung im kommenden Jahr konzentriert.
Sein Wunsch, erneut an den Start zu gehen, ist bereits deutlich: Holzinger hofft, künftig noch mehr von der einzigartigen Atmosphäre der Weltmeisterschaft mitzunehmen.
Sein Erfolg in Narvik unterstreicht sein großes Potenzial im alpinen Skisport. Mit Gold im Slalom und Silber im Riesenslalom lieferte er trotz der herausfordernden Bedingungen eine starke Leistung ab. Jetzt gilt es für den jungen Skifahrer, Schule und sportliche Ziele unter einen Hut zu bringen.






