31 May 2026, 16:11

Gauweiler plant CSU-Bündnis mit Freien Wählern für die Bundestagswahl 2025

Gauweiler plädiert für CSU-Allianz mit Freien Wählern im Bundestag

Gauweiler plant CSU-Bündnis mit Freien Wählern für die Bundestagswahl 2025

Peter Gauweiler, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der CSU und langjähriges Bundestagsmitglied, hat ein gewagtes neues Bündnis für die nächste Bundestagswahl vorgeschlagen. Sein Plan sieht vor, dass die CSU mit den Freien Wählern eine bundesweite Partnerschaft eingeht. Ziel wäre es, eine bürgerlich-konservative Mehrheit im Deutschen Bundestag zu sichern.

Gauweiler argumentiert, die aktuelle linksgerichtete Regierung spiegle nicht die politische Balance des Landes wider. Es gebe zwar eine bürgerlich-konservative Mehrheit in der Bevölkerung, doch diese finde keine ausreichende Vertretung. Um dies zu ändern, schlägt er vor, dass die Freien Wähler 2025 unter dem Namen Bündnis Freie Wähler/CSU antreten könnten.

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Laut seinem Konzept würden die Freien Wähler zunächst eigene Kandidaten in Wahlkreisen außerhalb Bayerns aufstellen. Gauweiler ist überzeugt, dass dies den Wählern einen neuen Grund geben würde, die Partei zu unterstützen. Als funktionierendes Vorbild führt er Bayern an, wo die CSU seit 2018 gemeinsam mit den Freien Wählern regiert.

Der frühere CSU-Politiker schloss eine Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen AfD kategorisch aus und bezeichnete sie als tabu. Auch die FDP hielt er für zu schwach, um bei der Bildung einer bürgerlich-konservativen Mehrheit zu helfen. Stattdessen warnte er, dass die wachsende Stärke der AfD die Unionsparteien (CDU/CSU) oft in Bündnisse mit SPD oder Grünen dränge – eine Entwicklung, die er verhindern wolle.

Gauweiler räumte ein, dass der Vorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, zwar das Profil der Partei geschärft habe, es der Partei aber bisher nicht gelungen sei, über Bayern hinaus eine breitere Kandidatenbasis aufzubauen. Ein bundesweites Bündnis mit der CSU könnte dieses Problem lösen und beide Parteien stärken, so Gauweiler.

Sollte der Vorschlag umgesetzt werden, würde dies einen bedeutenden Wandel in der deutschen Politik markieren. Er zielt darauf ab, zwei bürgerlich-konservative Kräfte unter einer gemeinsamen Flagge für die Bundestagswahl zu vereinen. Ob CSU und Freie Wähler den Plan annehmen werden, bleibt jedoch abzuwarten.

Quelle