Fürths Abstiegssorgen wachsen nach bitterer 2:4-Heimpleite gegen Darmstadt
Anto LehmannVerpasste Chance: Krise geht weiter - Fürths Abstiegssorgen wachsen nach bitterer 2:4-Heimpleite gegen Darmstadt
SpVgg Greuther Fürth erleidet 2:4-Heimniederlage gegen Darmstadt – Abstiegssorgen wachsen
Die SpVgg Greuther Fürth hat in der 2. Bundesliga eine herbe 2:4-Niederlage gegen den SV Darmstadt 98 kassiert und damit ihre negative Serie fortgesetzt. In den letzten acht Spielen gelang den Franken nur ein Sieg. Trotz zweier Treffer von Noah Futkeu wurden die defensiven Schwächen des Teams erneut zum Verhängnis.
Die Partie nahm eine umstrittene Wende, als Darmstadt das 2:0 erzielte – trotz einer scheinbaren Abseitsposition. Fürths Trainer Thomas Kleine kritisierte im Anschluss die Schiedsrichterentscheidung als "entscheidenden Moment" im Spiel. Seine bereits unter Druck stehende Mannschaft erholte sich von diesem Rückschlag nicht mehr.
Einmal mehr offenbarten sich die Abwehrprobleme der Fürther in voller Deutlichkeit. Nach 13 Spieltagen hat das Team bereits 34 Gegentreffer kassiert – ein Wert, der zuletzt in der Saison 1994/95 erreicht wurde. Zwar hält die Offensive mit 20 Toren mit Tabellenführer SC Paderborn mit, doch die instabile Defensive macht alle Bemühungen zunichte.
Ein Lichtblick für die Hausherren war das Debüt des 19-jährigen Timo Schlieck, der sein erstes Profispiel bestritt. Doch das Ergebnis lässt Fürth nur drei Punkte über dem Relegationsplatz – die Sorgen um den Klassenerhalt werden immer größer.
Die Niederlage drängt die Fürther gefährlich nah an die Abstiegsränge. Solange die defensiven Mängel nicht behoben sind, muss das Team schnell Lösungen finden, um weitere Rückschläge zu vermeiden. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, ob der Verein sich aus der Krise befreien kann.






