18 April 2026, 16:12

Fürth baut neue Fahrradstraße auf der Königstraße bis Ende 2025

Stadtstraße mit einem ausgewiesenen Radweg, gesäumt von Bäumen, Strommasten, Schildern, Gras, Pflanzen und einem Zaun, führend zu Gebäuden unter einem klaren blauen Himmel.

Fürth baut neue Fahrradstraße auf der Königstraße bis Ende 2025

Bald entsteht eine neue Fahrradstraße auf dem westlichen Abschnitt der Königstraße in Fürth

Das Projekt erstreckt sich von der Maxbrücke bis zum Busbahnhof Rathaus, wo Radfahrerinnen und Radfahrer künftig die Straße mit Bussen teilen werden. Die Stadtverwaltung bezeichnet die Maßnahme als wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

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Die geplante Fahrradstraße zielt auf einen stark frequentierten Abschnitt der Königstraße ab, der bisher über keine ausgewiesenen Radwege verfügt. Um die Sicherheit zu erhöhen, werden deutliche Straßenmarkierungen, rot eingefärbte Zufahrten und neue Fahrradsymbole angebracht. Zudem wird der benachbarte Busbahnhof Rathaus für Radfahrer geöffnet – dort gilt dann ein striktes Tempolimit von 20 km/h.

Ursprünglich waren die Kosten auf etwa 225.000 Euro veranschlagt worden. Mittlerweile beläuft sich das Gesamtbudget jedoch auf rund 320.000 Euro brutto. Die zusätzlichen 95.000 Euro werden aus bestehenden städtischen Haushaltsmitteln gedeckt.

Eine zentrale Rolle bei der Finanzierung spielt die Förderung durch den Bund: Über das Programm "Stadt und Land" werden zwischen 75 und 90 Prozent der förderfähigen Kosten übernommen. Die Bauarbeiten sollen am 20. Oktober 2025 beginnen und noch im selben Jahr abgeschlossen werden.

Auch der Bereich um den Obstmarkt wird im Rahmen des Projekts umgestaltet: Es werden offizielle Beschilderungen installiert und die Verkehrsführung angepasst, um Radfahrer besser zu berücksichtigen.

Nach Fertigstellung bietet die Fahrradstraße eine sicherere und klar abgegrenzte Route für Radfahrer in einem stark genutzten Teil der Stadt. Die geplante Inbetriebnahme bis Ende 2025 markiert einen weiteren Schritt in Fürths Bemühungen, den nachhaltigen Verkehr zu fördern. Dank Bundesförderung und bestehender Haushaltsmittel bleibt das Vorhaben finanziell tragbar.

Quelle