23 May 2026, 10:11

Falschgeld-Drama auf dem Oktoberfest: 50-Euro-Blüte führt zur Festnahme

10.000 Euro Falschgeld: Franzose bei Oktoberfest festgenommen

Falschgeld-Drama auf dem Oktoberfest: 50-Euro-Blüte führt zur Festnahme

Ein Besucher des Oktoberfests ist festgenommen worden, nachdem er ein Bier mit einem gefälschten 50-Euro-Schein bezahlt hatte. Der Vorfall ereignete sich im Armbrustschützenzelt, wo das Personal die Blüte – wie gefälschtes Geld im Jargon heißt – schnell erkannte und die Behörden alarmierte.

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Der Verdächtige bestellte einen Liter Bier und reichte der Bedienung einen Schein, der auf den ersten Blick wie ein 50-Euro-Geldschein aussah. Die Kellnerin wurde misstrauisch und stellte fest, dass es sich um eine Fälschung handelte. Die Polizei wurde gerufen, und Beamte der Wiesnwache nahmen den Mann zur Befragung in Gewahrsam.

Bei einer Durchsuchung seines Hotelzimmers entdeckten die Ermittler gefälschte Banknoten im Wert von etwa 10.000 Euro. Die Staatsanwaltschaft erhob später Anklage wegen gewerbsmäßigen Geldfälschens und des Inverkehrbringens von Falschgeld. Der Mann wurde anschließend in die Justizvollzugsanstalt Stadelheim überstellt, wo er sich bis zu seinem Prozess in Untersuchungshaft befindet.

Nach deutschem Recht kann die Herstellung von Falschgeld mit einer Haftstrafe von bis zu 15 Jahren bestraft werden. Wer gefälschte Banknoten in Umlauf bringt, muss mit einer Höchststrafe von fünf Jahren rechnen.

Der Fall zeigt, wie riskant der Umgang mit Falschgeld ist – selbst bei kleinen Transaktionen. Die Polizei ermittelt weiterhin nach der Herkunft der gefälschten Scheine, während der Beschuldigte in Haft auf das weitere Verfahren wartet.

Quelle