14 April 2026, 04:12

DSV setzt auf fünf Biathletinnen für Olympia 2026 – trotz sechs Startplätzen

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DSV setzt auf fünf Biathletinnen für Olympia 2026 – trotz sechs Startplätzen

Der Deutsche Skiverband (DSV) hat entschieden, fünf Biathletinnen zu den Olympischen Winterspielen 2026 zu entsenden – obwohl Deutschland sechs Startplätze für die Wettbewerbe zugewiesen bekommen hat. Laut Verband soll ein kleineres Team die Leistungsfähigkeit in Antholz optimieren, wo die Biathlon-Wettkämpfe stattfinden werden.

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Die Winterspiele 2026 sind vom 6. bis 22. Februar geplant, die Biathlon-Wettbewerbe finden in Antholz statt. Die Entscheidung des DSV, die Mannschaft zu verkleinern, wurde auch durch logistische Herausforderungen beeinflusst, darunter die räumliche Distanz zwischen der Unterkunft des Teams und anderen Wettkampfstätten.

Strategische Überlegungen spielten bei der Entscheidung eine zentrale Rolle. Ein zusätzliches Teammitglied mit begrenzten Einsatzmöglichkeiten könnte die Vorbereitung der Stammmannschaft beeinträchtigen. Zudem behält sich der DSV vor, kurzfristig Ersatzathletinnen nachnominieren zu können – etwa bei Verletzungen oder Krankheiten –, sofern die endgültigen Regeln des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) dies zulassen.

Die endgültige Olympiamannschaft wird Ende Januar bekannt gegeben. Bis dahin prüft der Verband weiterhin die beste Vorgehensweise, um in Antholz erfolgreich zu sein.

Deutschland wird bei den Spielen 2026 somit mit fünf statt sechs Biathletinnen antreten. Ziel des Schritts ist es, die Konzentration und Effizienz des Teams während der Wettkämpfe zu steigern. Letzte Anpassungen an der Mannschaft sind bis zur offiziellen Bekanntgabe Ende Januar noch möglich.

Quelle