Deutschland kämpft um Olympische Spiele 2036 – vier Regionen im Rennen
Bert BiggenEsther Sedlaczek hofft auf Olympische Spiele in Deutschland - Deutschland kämpft um Olympische Spiele 2036 – vier Regionen im Rennen
Deutschland bewirbt sich um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Vier Regionen – München, Berlin, Hamburg und das Rhein-Ruhr-Gebiet – konkurrieren derzeit um die Chance, das Großereignis ins Land zu holen. Die Bewerbung stößt auf breite öffentliche Unterstützung: Bei einer jüngsten Volksabstimmung in München sprachen sich zwei Drittel der Wähler für das Vorhaben aus.
Eine prominente Fürsprecherin der deutschen Olympiapläne ist Esther Sedlaczek. Die bekannte Sportjournalistin und TV-Moderatorin hat für die ARD von großen Sportereignissen berichtet und präsentiert die Sportschau. Die in Berlin geborene, aber inzwischen in München lebende Sedlaczek ist erst kürzlich nach der Elternzeit in den Beruf zurückgekehrt und hat gerade die Dreharbeiten für die nächste Staffel ihrer Quizshow Olympisches Duell abgeschlossen.
Sedlaczek räumt die Kritik an Deutschlands olympischen Ambitionen ein. Dennoch bleibt sie optimistisch und verweist auf die positiven Effekte, die sie bei den diesjährigen Spielen in Paris beobachtet hat. Ihr Wunsch ist klar: Deutschland soll die Olympischen und Paralympischen Spiele innerhalb des nächsten Jahrzehnts ausrichten.
Als nächster Schritt wird aus den vier konkurrierenden Regionen ein deutscher Kandidat ausgewählt. Bei Erfolg könnte die siegreiche Stadt das Recht erlangen, eines der größten Sportereignisse der Welt auszurichten. Die starke öffentliche Unterstützung in München deutet auf wachsenden Schwung für die Bewerbung hin.






