24 June 2026, 02:11

Chinas Automarkt bricht ein – BMW kämpft mit sinkenden Verbrenner-Verkäufen und Elektro-Rückstand

Marktcrash in China: BMW in der Verbrennung gefangen - Gewinnwarnung

Chinas Automarkt bricht ein – BMW kämpft mit sinkenden Verbrenner-Verkäufen und Elektro-Rückstand

Chinas Automarkt erlebte im Mai 2024 einen deutlichen Einbruch, mit einem Rückgang der Verkäufe um 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Krise zwingt die großen Automobilhersteller, ihre Strategien zu überdenken, während Elektro- und Hybridmodelle den Markt dominieren.

Im Mai 2024 belegten erstmals rein batteriebetriebene Fahrzeuge und Plug-in-Hybride alle Top-Ten-Plätze der Verkaufsstatistik. Der Marktanteil rein elektrischer Autos stieg dabei auf 42,21 Prozent. Chinesische Marken festigten ihre Vorherrschaft und hielten 68,7 Prozent des Marktes.

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BMW spürt die Auswirkungen besonders stark. Die Modelle mit Verbrennungsmotor kämpfen mit sinkenden Absatzzahlen und schrumpfenden Gewinnmargen. Das erste Elektroauto der neuen „Neue Klasse“-Baureihe, der iX3, wird erst in der zweiten Jahreshälfte 2024 in chinesischen Autohäusern erhältlich sein. Diese Verzögerung erhöht den Druck auf den deutschen Hersteller.

Oliver Nedeljković, der neue BMW-Chef, begann seine Amtszeit mit einer Gewinnwarnung. Als Hauptgrund nannte das Unternehmen die verschärften Marktbedingungen in China. Der Automobilanalyst Ferdinand Dudenhöffer kritisierte BMW dafür, frühere Chancen im sich wandelnden Markt nicht genutzt zu haben.

BMW rechnet damit, dass der chinesische Markt bis Jahresende schwach bleiben wird. Die finanzielle Prognose des Konzerns hat sich eingetrübt, während einheimische Marken und Elektromodelle die Branche umkrempeln. Die verspätete Markteinführung neuer E-Autos lässt BMW in einem rasant wachsenden Segment hinterherhinken.

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