Carsten Träger stirbt mit 52 Jahren nach Skiunfall in Tirol
Carsten Träger, ein prominenter SPD-Abgeordneter und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, ist im Alter von 52 Jahren verstorben. Er kam während eines Skiunfalls in Tirol ums Leben, wo er sich zu einem Urlaub in Innsbruck aufhielt. Von politischen Weggefährten wie auch Umweltschutzverbänden mehren sich die Nachrufe.
Träger galt als leidenschaftlicher Fürsprecher für ökologische Landwirtschaft und nachhaltige Bewirtschaftung. Als Spitzenkandidat der SPD für die Bundestagswahl 2025 spielte er eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der Umweltpolitik. Sein plötzlicher Tod am 22. März 2026 hat viele tief erschüttert.
Der Bundestag wird ihm am Mittwoch, dem 25. März, in einer Gedenkstunde die Ehre erweisen. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner ordnete an, dass auf allen Liegenschaften des Bundestags die Flaggen auf Halbmast gesetzt werden – als Zeichen des Respekts.
Kollegen aus dem gesamten politischen Spektrum haben ihm ihre letzte Ehre erwiesen. Ronja Endres und Sebastian Roloff, die Co-Vorsitzenden der bayerischen SPD, nannten ihn einen "unermüdlichen Kämpfer für soziale Gerechtigkeit". Der Fraktionsvorsitzende der SPD, Matthias Miersch, erinnerte an ihn als einen "durch und durch überzeugten Umweltschützer". Auch der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft würdigte ihn als einen "wertvollen politischen Wegbegleiter", dessen Wirken nachhaltige Spuren hinterlassen habe.
Trägers Tod hinterlässt eine Lücke – sowohl in der SPD als auch im Bundesumweltministerium. Seine Verdienste um die nachhaltige Landwirtschaft und die Umweltpolitik fanden breite Anerkennung. Die Umstände seines Todes haben eine Welle der Trauer unter denen ausgelöst, die mit ihm zusammengearbeitet haben.






