Caritas-Verbände in Bayern fusionieren für stärkeres soziales Netzwerk
Jonas SeifertCaritas-Verbände in Bayern fusionieren für stärkeres soziales Netzwerk
Zwei Caritas-Verbände in Bayern haben sich offiziell zusammengeschlossen, um ein größeres Unterstützungsnetzwerk zu schaffen. Die Einrichtungen in Fürth und Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim fusionierten am 1. Juli zum neuen Caritasverband Fürth und Neustadt/Aisch. Ziel des Zusammenschlusses ist es, das soziale Angebot auszuweiten und gleichzeitig die starke regionale Verankerung zu bewahren.
Durch die Fusion vereint der Verband nun über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, rund 500 Ehrenamtliche sowie 430 Vereinsmitglieder. Ihre gemeinsame Arbeit erreicht künftig etwa 15.000 Patientinnen und Patienten, Klientinnen und Klienten sowie Ratsuchende in verschiedenen Einrichtungen. Die Verantwortlichen betonen, dass es bei der Entscheidung nicht um Kosteneinsparungen ging, sondern um die Bündelung von Fachwissen und Ressourcen.
Die Leitung des neuen Verbandes übernehmen Andreas Schilling und Michael Bischoff – ein Wechsel von der ehrenamtlichen zur professionellen Führung. Ein neu gewählter Aufsichtsrat mit Andre Deraëd, Klaus Gimperlein und Bettina von Grafenstein wird die Geschäfte überwachen. Weitere Mitglieder sind Sabine Herderich, Bernhard Metzger, Ruth Papouschek und Gabriele Syben.
Während der Übergangsphase wurden langjährige Ehrenamtliche wie Sabine Herderich, Hans Fäßler und Lothar Baumueller für ihr Engagement gewürdigt. Ihre Verdienste standen im Mittelpunkt, als die Organisation in ihre nächste Phase startet.
Der neu gegründete Caritasverband Fürth und Neustadt/Aisch agiert nun als einheitliche Organisation mit erweiterten Kapazitäten. Er wird weiterhin soziale Dienstleistungen anbieten und dabei seine starke regionale Präsenz bewahren. Die Umstrukturierung sichert eine professionelle Führung, während sie auf den kombinierten Erfahrungen beider ehemaliger Verbände aufbaut.






