Bundespolizei stoppt Pkw mit undokumentiertem Algerier – Abschiebung droht
Anto LehmannBundespolizei stoppt Pkw mit undokumentiertem Algerier – Abschiebung droht
Bundespolizei stoppt in Füssen französischen Pkw mit drei Algeriern – undefinierter Passagier droht Abschiebung
Die Bundespolizei hat am Dienstagnachmittag in Füssen einen in Frankreich zugelassenen Pkw mit drei algerischen Männern angehalten. Bei der routinemäßigen Kontrolle stellte sich heraus, dass einer der Insassen ohne gültige Papiere unterwegs war. Ihm drohen nun die Abschiebung sowie rechtliche Konsequenzen.
Der 38-jährige Mann auf der Rückbank konnte keinen gültigen Ausweis vorlegen – lediglich eine französische Krankenversicherungskarte und ein Handyfoto seines algerischen Passes. Die Beamten hatten das Fahrzeug in der Nähe von Füssen angehalten. Neben den drei Algeriern befand sich unter ihnen ein Mann ohne ordnungsgemäße Dokumente. Wie sich später herausstellte, war dieser bereits am Vortag mit Hilfe eines Landsmanns illegal ins Land eingereist.
Bei der Befragung gab der undokumentierte Passagier an, in Paris zu leben und zu arbeiten. Allerdings war er bei den französischen Behörden nicht gemeldet und verfügte über keinen legalen Aufenthaltstitel. Gegen den Fahrer wurde wegen Beihilfe zur illegalen Einreise ermittelt, während der Beifahrer als Zeuge vernommen und anschließend entlassen wurde.
Am Mittwoch überstellte die Bundespolizei Kempten den Mann ohne Papiere in eine Abschiebehaft. Das Amtsgericht Kempten hatte ihn bereits wegen illegaler Einreise und Aufenthalts beschuldigt. Da er kein Recht auf Verbleib in Deutschland hat, wird er in seine Heimat abgeschoben.
Zudem verhängte die Bundespolizei ein zweijähriges Wiedereinreiseverbot. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Behörden gegen irreguläre Migration und Schleuserkriminalität.
Der algerische Migrant wird nach der Vorlage ungültiger Ausweisdokumente in sein Heimatland abgeschoben. Das zweijährige Einreiseverbot verhindert eine unmittelbare Rückkehr. Gegen den Fahrer laufen nun Ermittlungen wegen Unterstützung der illegalen Grenzüberquerung.






