29 June 2026, 02:16

Bund übernimmt 80 Prozent der Kosten für neue Gesetze – Entlastung für Kommunen wie Solingen

CDU Solingen begrüßt Bundes-Länder-Einigung: "Wer befiehlt, muss auch bezahlen"

Bund übernimmt 80 Prozent der Kosten für neue Gesetze – Entlastung für Kommunen wie Solingen

Die Bundesregierung hat zugestimmt, 80 Prozent der zusätzlichen Kosten zu übernehmen, wenn neue oder geänderte Bundesgesetze den Ländern und Kommunen erhebliche finanzielle Belastungen auferlegen. Diese Entscheidung folgt intensiven Verhandlungen und gilt als wichtiger Schritt für die finanzielle Stabilität der Kommunen. Haushalte wie der von Solingen stehen bereits unter wachsendem Druck durch steigende Sozialausgaben.

Die CDU-Fraktion begrüßt die Einigung zum Kausalitätsprinzip, wonach die Instanz, die neue Verpflichtungen einführt, auch die damit verbundenen Kosten tragen muss. Nordrhein-Westfalen spielte dabei eine Schlüsselrolle bei der Durchsetzung des höheren Bundesanteils an der Kostenübernahme.

Die CDU lobte zudem den Beschluss, die kommunalen Spitzenverbände von Anfang an in die Kostenschätzung für neue Gesetzesvorhaben einzubinden. Damit soll verhindert werden, dass Kommunen unerwartet mit finanziellen Belastungen konfrontiert werden. In Solingen verursachen unfinanzierte Auftragsangelegenheiten derzeit jährliche Kosten in Höhe von rund 74,5 Millionen Euro.

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Die CDU-Ratsfraktion in Solingen bewertet die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz vom 25. Juni als entscheidend für die kommunale Finanzgesundheit. Geplante Reformen umfassen die Modernisierung der Verwaltung durch Zusammenlegung und Digitalisierung standardisierter Aufgaben.

Die endgültige Vereinbarung über die 80-prozentige Kostenübernahme durch den Bund wird von der CDU als klarer Erfolg gewertet. Sie soll den finanziellen Druck auf Kommunen wie Solingen verringern. Die Partei wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass die Stadt in der Lage bleibt, notwendige Investitionen zu tätigen.

Quelle