06 April 2026, 18:13

Blutige Messerattacke in München: Polizei rückt mit Spezialeinheiten nach Schussgerüchten an

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe deutscher Soldaten in Helmen mit Gewehren, die vor einem Gebäude mit einem Fenster und Bäumen im Hintergrund stehen.

Blutige Messerattacke in München: Polizei rückt mit Spezialeinheiten nach Schussgerüchten an

Ein gewaltsamer Streit zwischen drei jungen Frauen in München eskalierte am Mittwoch zu einem Großeinsatz der Polizei. Anwohner berichteten von Schüssen in einem Wohngebäude, woraufhin Beamte umgehend ausrückten. Spezialeinheiten wurden alarmiert, nachdem Drohungen und der angebliche Einsatz einer Schusswaffe gemeldet worden waren.

Der Vorfall begann als Auseinandersetzung zwischen einer 17-Jährigen aus dem Landkreis München, einer 22-Jährigen aus Landshut und einer 21-jährigen Münchnerin. Augenzeugen zufolge sollen die beiden älteren Frauen die Jüngere mit einem Messer bedroht und die Herausgabe persönlicher Gegenstände gefordert haben. Die Lage spitzte sich zu, als eine unbekannte dritte Person angeblich Schüsse abgab. Ermittler fanden später jedoch keine Hinweise auf eine Schusswaffe, Einschusslöcher oder Patronenhülsen.

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Die Polizei rückte mit mehreren Streifenwagen und Spezialeinheiten an. Die Beamten nahmen die 17-Jährige und die 22-Jährige wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Waffengesetz und gefährliche Körperverletzung fest. Die 21-Jährige erlitt während des Handgemenges eine leichte Fingerverletzung, musste aber nicht ins Krankenhaus.

Die Behörden bestätigten, dass der Streit von erneuten Drohungen und aggressivem Verhalten geprägt war. Trotz erster Meldungen über Schüsse wurde keine Waffe sichergestellt, und die Ursache der Geräusche bleibt unklar. Den beiden festgenommenen Frauen drohen nun Anklagen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und gefährlicher Körperverletzung. Die Polizei ermittelt weiter zur Herkunft der schussähnlichen Geräusche und der Beteiligung der unbekannten dritten Person. Die verletzte 21-Jährige wurde nach ambulanter Behandlung wieder entlassen.

Quelle