16 April 2026, 12:13

Bluesky lockt Prominente wie Clinton und Obama als X-Alternative

Plakat mit fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, das "Es ist an der Zeit, die sozialen Medien-Plattformen zur Rechenschaft zu ziehen" lautet, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand.

Bluesky lockt Prominente wie Clinton und Obama als X-Alternative

Bluesky gewinnt als neue Alternative zu X an Fahrt – und zieht prominente Nutzer an

Die Plattform Bluesky entwickelt sich zunehmend zu einer ernsthaften Konkurrenz für X und kann dabei hochkarätige Nutzer verzeichnen. Sowohl die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton als auch Ex-Präsident Barack Obama haben sich dort angemeldet. Ihr Wechsel unterstreicht die wachsende Unzufriedenheit mit der Entwicklung von X unter Elon Musk, der wegen der Finanzierung politischer Kampagnen und einer Neuausrichtung der Plattform in die Kritik geraten ist.

Der Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Bluesky die Marke von 33 Millionen Nutzern überschritten hat und sich als ernstzunehmender Akteur im Sozialen-Medien-Markt etabliert. Analysten gehen davon aus, dass dieser Trend langfristig die Art und Weise verändern könnte, wie Menschen mit Online-Plattformen interagieren.

Hillary Clinton nutzte ihren ersten Beitrag auf Bluesky, um auf die anstehende Wahl zum Obersten Gerichtshof von Wisconsin aufmerksam zu machen. Der Wahlkampf hat landesweite Beachtung gefunden, da er weitreichende Konsequenzen für Abtreibungsrechte, Wahlkreisneueinteilungen und andere zentrale juristische Fragen hat. Ihr Entschluss, Bluesky beizutreten, steht im Zusammenhang mit Bedenken gegenüber der politischen Ausrichtung und Führung von X unter Musk.

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Gleichzeitig gibt es Berichte, wonach Musk Gelder in den Wahlkampf des republikanischen Kandidaten Brad Schimel fließen lässt. Diese Entscheidung hat weitere Nutzer von X verprellt und sie zu Alternativen wie Bluesky getrieben. Die Betonung von Offenheit und Nutzerkontrolle macht die Plattform besonders attraktiv für diejenigen, die mit den jüngsten Veränderungen bei X unzufrieden sind.

Das rasante Wachstum von Bluesky spiegelt einen größeren Trend in den Sozialen Medien wider: Immer mehr Nutzer suchen nach Plattformen, die Transparenz und Selbstbestimmung in den Vordergrund stellen. Mit Persönlichkeiten wie Clinton und Obama als aktive Mitglieder könnte der Einfluss der Plattform weiter wachsen – und möglicherweise zu einer stärkeren Zersplitterung der Sozialen-Medien-Landschaft beitragen.

Die Präsenz prominenter politischer Figuren auf Bluesky deutet auf einen Wandel hin, wie Nutzer Soziale Medien nutzen. Während die Plattform weiter expandiert, könnte sie neue Maßstäbe für Offenheit und nutzergesteuerte Inhalte setzen. Die steigende Beliebtheit zeigt jedenfalls: Viele suchen nach Alternativen zu der sich wandelnden Ausrichtung von X.

Quelle