Biathlon-Legende Laura Dahlmeier stirbt bei Kletterunfall in Pakistan
Kuno GeislerBiathlon-Legende Laura Dahlmeier stirbt bei Kletterunfall in Pakistan
Laura Dahlmeier, zweifache Olympische Biathlon-Championin und eine der gefeiertesten Winterportlerinnen Deutschlands, ist bei einem Kletterunfall ums Leben gekommen. Die 29-Jährige wurde am 28. Juli bei der Besteigung des Laila Peak in Pakistan von einem Steinschlag getroffen. Zwei Tage später bestätigte ihr Management ihren Tod – eine Nachricht, die die Sportwelt schockiert zurücklässt.
Zum Zeitpunkt des Unfalls befand sich Dahlmeier in einer Höhe von etwa 5.700 Metern. Trotz Rettungsversuchen konnte ihr Körper aus dem abgelegenen und extrem schwierigen Gelände nicht geborgen werden. Als Aushängeschild des deutschen Biathlons hatte sie bei den Olympischen Winterspielen 2018 in PyeongChang Gold in der Verfolgung und im Massenstart gewonnen.
Ihre ehemalige Teamkollegin und enge Freundin Denise Herrmann-Wick teilte ihre tiefe Erschütterung in einem emotionalen Beitrag auf Social Media. Die Tage nach der schrecklichen Nachricht beschrieb sie als desorientierend; Dahlmeier sei für sie eine Inspiration und eine furchtlose Persönlichkeit gewesen. Gemeinsam hatten sie für den Deutschen Skiverband (DSV) gekämpft, zahlreiche Staffelmedaillen errungen und waren nach ihrer aktiven Karriere als TV-Expertinnen für das ZDF wieder vereint.
Dahlmeiers Tod hinterlässt eine schmerzhafte Lücke in der Biathlon-Familie. Ihre Erfolge – von Olympiagold bis zu ihrem bleibenden Einfluss auf den Sport – werden von Teamkolleg:innen, Fans und Mitstreiter:innen in Erinnerung behalten. Der Verlust mahnt einmal mehr, welche Risiken selbst Spitzenathlet:innen abseits des Wettkampfs tragen.






